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Meisterfeier der Zweiten in München


 Bericht: Daniel Hackenjos          


Meisterfeier der Zweiten in München

Zum Abschluss einer grandiosen Saison hat die Zweite ihre Meisterschaft am letzten Wochenende in München gefeiert. 

Der Aufenthalt in München wurde mit einer Übernachtung von Samstag auf Sonntag geplant und musste leider ohne Marco und Micha Kisch stattfinden.

Voller Vorfreude auf ein super Wochenende und natürlich mit Meistertrikot bekleidet, traten Micha H., Patrick, Niki und Daniel am Samstagmorgen die Reise mit dem Zug nach München an. Christian sollte dann in München dazustoßen, da er direkt aus Hamburg nach München angereist ist. Schon im Zug wurde zum ersten Mal der Würfelbecher zum Jule spielen ausgepackt und 

Daniel, Patrick und Niki spielten darum, wer das Einzelbett im 3er-Zimmer beziehen darf. Schon hier zeigte sich eine starke Form bei Niki, der die Runde für sich entscheiden konnte. Wie es sich bei einer Meisterfeier gehört, wurde dann im Donautal das erste Bier aufgemacht und passenderweise mit Donauradler auf die Meisterschaft und das bevorstehende Wochenende angestoßen.

Die ca. 4,5 Stunden Fahrt vergingen wie im Flug und so wurden wir pünktlich um 13:27 Uhr am Hauptbahnhof in München von Christian empfangen. Nachdem die Zimmer im Hotel Novum gegenüber dem Hauptbahnhof bezogen waren, brachen wir in Richtung Biergarten „Zum Flaucher“ auf, der inmitten der Isarauen eine herrliche Atmosphäre bietet. Bei strahlendem Sonnenschein beschlossen wir die ca. 3 km zu Fuß zu gehen. Nach anfänglichen Navigationsschwierigkeiten bei Patrick, bzw. seinem Smartphone und bei einem Wegebier zur Stärkung in der Hand konnten wir den Biergarten dann schließlich doch finden. 

Da alle außer Patrick großen Hunger hatten, beschlossen wir auch im Biergarten eine Kleinigkeit zu essen, um dem leeren Magen als Grundlage bis zum Abendessen im Giesinger Bräu etwas Nahrung zuzuführen. Da wir den guten Platz nicht verlieren wollten, holten wir das Essen in Etappen. Patrick war dabei als letzter an der Reihe und als er dann trotz keinem Hunger mit einer riesigen Schweinshaxe am Tisch auftauchte, waren wir doch sehr erstaunt (er hat sie aber sogar ganz aufgegessen!).

Nachdem auch Patrick dann aufgegessen hatte und wir in der Zwischenzeit das köstliche Bier genossen hatten, ging es am Abend zum Essen ins Giesinger Bräu. Auch der Weg dorthin wurde zu Fuß zurückgelegt, um den Hunger und den Durst wieder anzukurbeln. Aufgrund einer zu spät getätigten Tischreservierung wurde uns vorher schon gesagt, dass wir nur noch auf Bänken sitzen könnten. Wir dachten uns dabei erst einmal nichts Schlimmes, unsere Erwartungen wurden jedoch in allen Belangen enttäuscht. Ok, das Bier und das Essen waren ganz gut. Aber nicht nur, dass das vermeintlich beste Bier leer war. Wir wurden auch in eine ungemütliche Lagerhalle neben der Gaststätte verfrachtet, die mit vier provisorisch aufgebauten Biertischgarnituren keine gemütliche Stimmung hervorrufen konnte. Auch die Geräuschkulisse trug leider dazu bei, da es hier mindestens so gehallt hat, wie es im Kölner Dom hallen muss. Wir versuchten trotzdem das Beste daraus zu machen, beschlossen aber gleich nach dem Essen noch eine andere Lokalität aufzusuchen. In der Hoffnung auf eine gemütlichere Atmosphäre wurde dann schon mal vorsorglich um die nächste Getränkerunde Jule gespielt. Christian konnte hier noch eine finanzielle Beteiligung an der Runde abwenden (was sich später noch ändern sollte) und begründete dies mit den Worten eines Geschäftsmanns: „Wenns um Geld geht bin ich knallhart!“ 

Der Abend sollte dann im Paulaner Brauhaus fortgesetzt werden. Doch an diesem Abend kam wohl das gesamte Pech zusammen, das uns während der Saison ferngeblieben war. Am Paulaner angekommen, mussten wir zu unserem Entsetzen feststellen, dass dieses ohne erkennbaren Grund geschlossen war. Micha entdeckte zum Glück noch ein Schild mit einem Hinweis auf ein weiteres Paulaner Brauhaus, das sogar fast auf dem Heimweg zum Hotel lag. Dieses erreichten wir dann nach kurzem Fußmarsch. Bei gemütlicher Atmosphäre, gutem Bier und natürlich einigen Runden Jule um weitere Getränke ließen wir den Abend ausklingen.

Am Sonntagmorgen erwartete uns im Hotel erst mal ein meisterliches Frühstück, das wir ausgiebig genießen konnten. Frisch gestärkt wurden die Zimmer geräumt und dann, bei leider nicht mehr ganz so meisterlichem Schmuddelwetter, der Weg in die Innenstadt angetreten. Auf dem Plan für Sonntag stand auf jeden Fall ein Besuch im Hofbräuhaus. Der Rest des Tages sollte spontan gestaltet werden. Nach einem Spaziergang durch die Münchner Innenstadt und mehreren vergeblichen Versuchen einen etwas höheren Punkt (z.B. einen Turm oder ähnliches) für einen Blick über die Stadt zu erreichen, ging es dann doch relativ direkt ins Hofbräuhaus. Bei leckerem Bier (vor allem das dunkle Radler ist sehr zu empfehlen), leckerem Essen und natürlich weiteren Runden Jule ließen wir die abgelaufene Saison nochmal Revue passieren und planten schon die nächste Saison. 

Damit der kulturelle Teil der Reise nicht zu kurz kam (Kultur in Bayern = Bier und Essen), ging es vor der Rückfahrt noch zu einem letzten Absacker in ein Augustiner Gasthaus. Hier wollten wir uns nach dem Trubel im Hofbräuhaus eigentlich ein ruhigeres Plätzchen suchen. Wir wurden jedoch von der Bedienung mit den Worten „Ja genau, anstatt dahin zu sitzen wo Leute sind, da wo es gemütlich ist, erst mal durchs ganze Lokal spazieren…“ und einem beherzten Kopfschütteln zurechtgewiesen.

Glücklich und zufrieden traten wir dann die Heimreise mit dem Zug an. Um die Rückfahrt angenehmer zu gestalten und uns die Zeit zu vertreiben, wurde auch im Zug nochmal Jule gespielt. Dieses Mal allerdings nicht um Getränke, sondern um ein Eis am Bahnhof in Ulm. Erwähnenswert sind hier noch die drei direkt aufeinander folgenden Jule-Würfe von Christian (für die unerfahrenen Spieler: höchster Wurf mit den 3 Würfeln beim Jule ist 1, 2 und 4) und die generell hohe Anzahl an Jule-Würfen im Zug. Zum Abschluss der Reise wurde dann schon von den nächsten Meisterfeiern geträumt und so geht eine grandiose Saison nach einer super Meisterfeier langsam wirklich dem Ende entgegen…

 

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