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TV St.Georgen III - TTC Nussbach II 9:5

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Samstag, 14.04.2012 Kreisklasse A 1

TV St. Georgen III - TTC Nussbach 9:5

Bericht: Rolf Hackenjos                     

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Beginn der After-Henel-Ära

Abschied nehmen hieß es am 20.03.2012 in der Sporthalle Königsfeld: dort nämlich schwang Matthias Henel zum letzten mal seinen Schläger für den TV St. Georgen. Mit einer Gesamtbilanz von 52:65 in 4 Jahren war er nicht unbedingt einer der erfolgreichsten Sportler der Vereins-Historie, aber auf jeden Fall einer der Nettesten. Deshalb lies die Dritte ihn nur sehr ungern in Richtung Frankenthal ziehen, doch seine Wurzeln waren mit der Heimat einfach zu stark verbunden.

 

                                        

Ohne Henel, dafür aber mit Supertalent Reiser ging die Saison nun gegen Spitzenreiter Nussbach 2 weiter. Nussbach, Verlustpunkt-freier Tabellenführer und bereits feststehender Meister, siegte im Hinspiel äußerst glücklich mit 9:6, was für die Dritte Motivation genug war, zumindest in der Rückrunden-Tabelle die Spitze zu übernehmen.

Dies gelang dann auch eindrucksvoll, wenngleich Johannes Reiser gegen die Kameraden, die ihm das Tischtennis-Spielen beigebracht hatten, etwas gehemmt wirkte und beide Einzel verlor.

Überragend spielte an diesem Abend Captain Losch, der dem Nussbacher Wagenseil die erste Rückrunden-Niederlage zufügte, die mit 3:0 dazu mehr als deutlich ausfiel. Nicht auszudenken, wie Losch spielen könnte, wenn er mindestens einmal im Jahr trainieren würde!

Stark war auch Routinier Hackenjos, der wieder einmal erkennen musste, dass ein Verbandsspiel ohne Bier einfach nicht geht. Gegen besagten Wagenseil dauerte der 1. Satz

( 1:11 ) keine 3 Minuten – Null Chance! Letztes Mittel: drei kräftige Schlücke (oder heißt es Schlucke/Schlucks? ) Flözlinger Spezial. In der kurzen Wartezeit, bis die Wirkung im Gehirn und von dort ins rechte Handgelenk gelangt war, konnte Hackenjos den Rückstand durch geschicktes Verzögern mit 2:6 in Grenzen halten, ab da drehte er den Schalter um und spielte plötzlich groß auf.

Sehr ordentlich auch die Leistung von Dunder Fries: sage und schreibe 4 (!) Zuschauer(innen) fanden nur wegen ihm den Weg in die Rupertsberghalle und spornten ihn dann auch zu Höchstleistungen an. Vielleicht schafft es Alexandra endlich, Dunders Sporthose während dem Spiel so zurecht zu rücken, wie es sich für einen ordentlichen Sportskameraden gehört.

 

Wen haben wir vergessen? Stefan Hess – spielte ( wie zumeist ) nicht schön, aber dafür sehr effektiv und holte einen wichtigen Zähler. Pino Cosco: im ersten Spiel klasse, im zweiten Match ging dafür fast nichts mehr.

Alles in allem eine tolle Leistung, die einer gelungenen Rückrunde das i-Tüpfelchen aufsetzt.          

 

Bilanz

Gesamteindruck*

Cosco Pino

1:1

3+

Reiser Johannes

0:2

3

Hackenjos Rolf

2:0

2+

Losch Stephan

2:0

1-2

Fries Stephan

2:0

2+

Hess Stefan

1:0

2-3

Reiser / Hackenjos

1:0

2

Cosco / Losch

0:1

2-3

Fries / Hess

0:1

3-4

* Bewertungsmethode: Schulnoten