A+ R A-

TTC Villingen - TV St.Georgen III 6:9

__________________________________________________________________________________________

Samstag, 04.02.2012 Kreisklasse A 1

TTC Villingen - TV St. Georgen III 6:9

Bericht: Rolf Hackenjos                     

__________________________________________________________________________________________

 

Personelle Entspannung

Fehlten zum Rückrunden-Auftakt gegen Furtwangen stolze 4 Spieler, so waren es diesmal glücklicherweise nur noch 2 ( mit Cosco und Henel allerdings nicht ganz Unbeträchtliche ) – ein klarer Schritt in die richtige Richtung. Dass die Dritte erstaunlicherweise erneut als Sieger die Halle verlies, ist der Tatsache geschuldet, dass es den Villingern personell noch elender ging; sie brachten lediglich 5 Mann an die Platten, was bei einer ersten Mannschaft durchaus beachtlich ist.

Kann man das Fehlen von Kreisklasse A-Tischtennis-Gott Maras noch halbwegs nachvollziehen, da dieser seit geraumer Zeit seinen Lebensmittelpunkt gen „Mennem“ verlagert hat, so erscheint die Abstinenz von Linkshänder-Vorhand-Kanone Riegger wahrlich bemerkenswert. Weil es für die Villinger Sportskameraden wohl eine Strafe ist, jeden Samstag an die Platten zu gehen, gibt es eine Vereinbarung, wonach Riegger und Franz sich abwechseln ( spielt der eine, spielt der andere nicht und umgekehrt ). Diesen Samstag war nun Riegger der Glückliche, welcher im Kreise der Familie einen  geruhsamen Abend verbringen durfte. Nur dumm, dass  mit Wardanjan ein weiterer Stammspieler nicht spielen konnte, wollte oder was auch immer. Da sich die Nicht-Spiel-Vereinbarung jedoch ausschließlich auf die Herren Riegger und Franz bezog, pochte Kamerad Riegger zu Recht auf seine vereinbarte  Tischtennis-Auszeit und schwupp fehlte halt der sechste Mann.

Nun – der Dritten konnte es nur recht sein; genau diese drei Kampflos-Punkte machten an diesem Abend den Unterschied und sorgten für einen historischen 9:6-Erfolg, der aber einige viele male in höchster Gefahr war. Auch im bereits begonnenen Schlußdoppel lagen Hackenjos/Losch sang- und klanglos zurück – herzlichen Dank an die Villinger Nummer 6!

Ein unglaubliches Spiel lieferte wieder einmal Kapitän Losch; es fehlen mittlerweile die Superlativen für seinen Kampfesgeist. Sein Gegner war der extrem sichere Wintermantel – Vorhand und Rückhand bombensicher mit viel Schnitt. Losch lag nach Sätzen 1:2 zurück, im vierten Satz 1:8 (!) – Auszeit – dann 6:10, immer noch vier Matchbälle für Wintermantel. Man ahnt es schon, Nobs drehte das Spiel und man kann nur noch den Kopf schütteln, wenn man so etwas erlebt – einfach Wahnsinn!!!!

Zeitgleich an der Platte nebenan fühlte sich Dunder Fries gegen Rosing mit einem 8:10-Rückstand im 5. Satz ( nachdem er die ersten beiden Sätze noch haushoch gewonnen hatte ) auch nicht wirklich wohl, siegte aber ebenfalls noch äußerst knapp.

Alles in allem ein glücklicher Erfolg der Dritten, die nun ein Punktekonto von 14:8 hat – das sieht ja gar nicht so übel aus! Bedauerlicherweise wird die personelle Misere in den nächsten Spielen nicht besser, da in den kommenden beiden Spielen die Nr. 1 fehlt. Hier sei eine Kritik an der Preispolitik der Reederei AIDA Cruises erlaubt: warum könnt ihr Eure Kreuzfahrten in der Tischtennis-freien Zeit zwischen Mai und September nicht so preiswert anbieten, dass ein vernünftig kalkulierender Zelluloid-Künstler überhaupt auf den Februar ausweichen muss?

Aber egal – nach oben geht nichts; nach unten noch weniger, Hauptsache wir sind gesund!