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Himmelfahrtswanderung 2014




Bericht: Stephan Fries                             


Alle Jahre wieder, auch wenn es keine offizielle Wanderung durch den Turnverein gibt, zieht die Tischtennisabteilung an Himmelfahrt durch die Lande. So auch dieses Jahr mit dem Ziel Ottenhöfen, der dort beheimatete Mühlenweg ist über die Landesgrenzen weit bekannt.

 

Es trafen sich gegen 7.45 Uhr am St. Georgener Bahnhof 8 Tischtenniskameraden, ein 9. Kamerad hatte sich bereits in Villingen das Ticket gelöst und reiste mit der Schwarzwaldbahn nach St. Georgen an. Es fehlte aus unerklärlichen Gründen Kamerad Rolf Hackenjos, der wohl noch nicht genügend „Schlag den Raab“-Spiele für den anstehenden runden Geburtstag seiner Gattin vorbereitet hatte...Skandal!!!

 

 

Aus Tradition wurde kurz nach der Abfahrt das erste Getränk zu sich genommen. Nein Patrik, doch keine Buttermilch, schau mal bei Florian gibt es an Himmelfahrt zum Frühstück ein kühles Blondes.

 

 

 

 

Nach fast 2 Stunden Fahrt und einmal umsteigen erreichten wir das Mühlendorf Ottenhöfen. Auf dem Dorfplatz liefen die letzten Vorbereitungen zur Vatertagshockete. Wir wollten den Pfarrer während seiner Predigt nicht stören und entschieden uns, hier NACH der Wanderung einzukehren.

 

Der Mühlenweg ist bekannt dafür, dass die am Wegesrand liegenden Höfe in ihren Brunnen gekühlte, hochprozentige Getränke bereitstellen. Hier eine kleine Auswahl Kirschwasser, Kirschlikör, Eierlikör mit Kirsch, Himbeerlikör, Apfelmost, Blutwurz, Topinambur, usw..... wir konnten gar nicht alle Köstlichkeiten probieren.

Nach den ersten beiden Brunnen ließen wir uns in einer Hofeinfahrt zu einem Hopfengetränk nieder. Der ältere Eigentümer des Hofes war sichtlich überrascht über unsere Einkehr, aber er verschwand sofort im Keller, um unsere Bestellung zu holen.

 

Nach dieser kurzen Rast ging es weiter in Richtung Benz-Mühle. Leider hatte Dunder vergessen, hier einen Tisch zu reservieren…verbesserungswürdig für‘s nächste Jahr.

Wir zogen also weiter und strandeten nach nur ca. 500m am nächsten Getränkebrunnen. Hier verweilten wir für einen kurzen Aperitif, denn kurz darauf sollte ein Gasthaus unseren Weg zur Mittagsrast kreuzen.

 

 

Nach der Mittagspause kamen wir nun auch an einem Objekt, das dem Wanderweg zu seinem Namen verholfen hat vorbei, um anschließend unsere Kehlen wieder an einem weiteren Schnaps-brunnen zu ölen.

 

 

 

Diese Tränke wirkte auf unseren Theo wie ein Jungbrunnen, wie ein Limbo-Tänzer schlängelte er sich unter dem Hindernis hindurch.

 

 

Nach einer kurzen Kaffee- und Kuchenpause, bei der man natürlich auch gekühlte Getränke zu sich nehmen konnte, ging es allmählich zurück zum Ausgangspunkt. Ehe man die Rückfahrt nach St. Georgen antreten konnte, durfte zum Abschluss des Tages im Festzelt auf dem Dorfplatz eine
„Jule“-Runde nicht fehlen. Es wurde, wie deutlich zu erkennen ist, um jeden Wurf gefeilscht.

 

 

Zwar wurde ein Verlierer gefunden, aber auf Grund des abfahrenden Zuges konnte dieser seine Spielschulden nicht einlösen. Vielleicht holt er dies an einem Trainingsabend mal nach.

Nach einer ruhigen Zugfahrt ließen wir, in verkleinerter Runde den Tag im Seehaus ausklingen.