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Super-Hopfenschlingel 2014

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Bericht: Rolf Hackenjos                     

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Super-Hopfenschlingel 2014

Bereits zum 6. mal startete die Dritte pünktlich um 09:58 Uhr an Gleis 1 den würdigen Saisonabschluss mit Ziel Rastatt. Was anfänglich noch nach einer entspannten Fahrt mit ausreichend Beinfreiheit im Fahrrad-Abteil aussah, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Gedränge, welches für Klaustrophoben der pure Alptraum gewesen sein dürfte.

Es wird das Geheimnis der Deutschen Bundesbahn bleiben, warum sie am letzten Samstag des Canstatter Wasen-Frühlingsfests nur drei Waggons von Konstanz Richtung Kalrsruhe losschickt – unglaublich. Nun gut – man(n) sollte immer versuchen, das Positive zu sehen, bzw. zu spüren: so schlecht ist es ja auch nicht, wenn sich junge, adrette Damen in Dirndl-Tracht in unmittelbarer Nähe vor, hinter, neben und über einem positionieren.

Bei noch halbwegs brauchbarem Wetter ( das sollte sich im Laufe des Tages jedoch ändern )  war dann zumindest ein trockener Hinweg zum Brauhaus Hopfenschlingel möglich. Da im vergangenen Jahr das Mindestziel „kein Hausverbot“ erreicht wurde, nahm ein für den Hopfenschlingel erstaunlich freundliches Mädels flugs die erste von durchaus einigen Bestellungen entgegen: 5x Weizen-Maibock.

Damit bei diesem Ausflug nicht nur ungesunde Dinge getan werden, gibt es seit 2009 die Tradition, aufkommender Langeweile oder Gesprächslosigkeit mittels 10 mehr oder weniger sinnvollen Spielen entgegenzutreten. Der Gesamtsieger darf sich dann für ein Jahr lang „Super-Hopfenschlingel“ nennen, was für manchen Spieler mittlerweile erstrebenswerter ist, als „Vereinsmeister“ oder „Ranglistensieger“.

2014 bestanden die zu überstehenden Disziplinen aus 5 beliebten Klassikern + 5 neuen Herausforderungen:

 

Spiel 1: Knobeln ( Austragungsort: Zug )

Nicht ganz überraschend war Ober-Zocker Nops hier einfach nicht zu schlagen und konnte zum ( für ihn leider ) einzigen mal an diesem Tag die Tabelle von oben aus betrachten.

 

Daniel

Nobs

Patrick

Rolf

Dunder

Spieler

Siege

Platz

Daniel

 X

2:3

0:3

2:3

3:2

Daniel

1:3

5.

Nobs

3:2

 X

3:1

3:2

3:2

Nobs

4:0

1.

Patrick

3:0

1:3

X

0:3

3:0

Patrick

2:2

3.

Rolf

3:2

2:3

3:0

 X

1:3

Rolf

2:2

2.

Dunder

2:3

2:3

0:3

3:1

 X

Dunder

1:3

4.

 

Spiel 2: Die Hälfte ( Austragungsort: Zug )

Der Klassiker schlechthin! Man nehme dazu eine Bierdose ( Radler ), Gewicht ca. 532 Gramm und trinke sie aus, bis das Gesamtgewicht aus Flüssigkeit + Dose bei exakt 250 Gramm liegt. Immer wieder schön, die Reaktionen der umsitzenden Mit-Reisenden zu beobachten, wenn auf einmal eine Küchenwaage im Zugabteil erscheint. Faszinierend auch die verschiedenen Herangehensweisen der Protagonisten: beim einen entscheidet das Augenmaß, beim anderen das gefühlte Gewicht ( ich persönlich versuche mir immer vorzustellen, wie sich 2,5 Tafeln Schokolade anfühlen ), ein dritter zählt die Schlucke ( oder Schlucks ) und multipliziert diese mit seinem persönlichen Mundraumvolumen. Das Reglement schreibt vor, dass grundsätzlich alles erlaubt ist; glücklicherweise hat keiner davon Gebrauch gemacht, zu viel getrunkenen Doseninhalt wieder zu befüllen. Eine extrem starke Vorstellung lieferte dieses Jahr Dunder Fries mit lediglich 4 Gramm Differenz; Rekordhalter bleibt aber weiterhin Nops aus dem Jahre 2011 mit 3 Gramm.

Ergebnis:

1. Fries                                             246 Gramm

2. Hartmann                                     228 Gramm

3. Hakenjos D.                                 222 Gramm

4. Hackenjos R.                                283 Gramm

5. Losch                                           310 Gramm

Trost für den Verlierer: er hatte noch am meisten zu trinken.

 

Spiel 3: Büchsenkick ( Austragungsort: Schulhof der Karlsschule Rastatt )

 

Auch als die Büchsen alle leer getrunken waren, hatten sie noch nicht Feierabend. Kein Gegenstand ist so unnütz, als dass man ihn nicht noch für irgendein komisches Spiel verwenden könnte. Deshalb wurden die Dosen im traditionellen Schulhof zu Rastatt wieder aus dem Rucksack entladen, fein säuberlich in Reih und Glied aufgestellt und harrten der Fußstöße, die da kommen sollten. Von entscheidender Bedeutung waren die phasenweise stürmischen Windverhältnisse, die das Ursprungs-Resultat noch kräftig durcheinander-wirbelten. Als moralischer Sieger bleibt Patrick Hartmann festzuhalten, dessen Büchse in Führung liegend noch von der Büchse Friesenmanns überweht wurde.

Ergebnis:

1. Fries                                              

2. Hartmann                                    

3. Hakenjos R.                                

4. Hackenjos D.                              

5. Losch                                          

 

Spiel 4: Tischtennis ( Austragungsort: Schulhof der Karlsschule Rastatt )

An gleicher Stätte ging es lückenlos weiter mit der Parade-Disziplin der Ausflügler: Schulhof-Tischtennis. Mit der herkömmlichen Form der geliebten Freizeitaktivität der Dritten hatte diese Art von Ping Pong allerdings denkbar wenig zu tun. Nicht nur, dass die Platte aus löchrigem Beton besteht, ein Stahlnetz die begehrten Netzroller rein physikalisch einfach nicht zulässt und der Wind teilweise zum „Lotharchen“ mutierte.  

Auch die Wahl der Schläger war eine Herausforderung: 2011 in Costa de la Luz ( Andalusien ) für 4,90 EUR ( 2 Stück ) zum Strand-Tischtennis erworben; von der Sonne verwöhnt, sind die Keulen deutlich besser als Vesper-Brettchen, denn zum anspruchsvollen TT-Sport geeignet.

Nichts desto trotz entwickelten sich spektakuläre Ballwechsel mit unfassbaren Schmetterbällen von Patrick. Souveräner Sieger wurde dann aber doch Rolf, der früh erkannte, dass die Versuchung nach Schnitt/Top-Spin-Bällen völlig daneben war und sich einfach nur darauf konzentrierte, den Ball irgendwie auf die Platte zu bringen.

 

 

Rolf

Patrick

Nobs

Dunder

Daniel

Spieler

Siege

Platz

Rolf

 X

5:2

5:4

5:3

5:2

Rolf

4:0

1.

Patrick

2:5

 X

5:0

3:5

5:3

Patrick

2:2

2.

Nobs

4:5

0:5

 X

5:3

1:5

Nobs

1:3

5.

Dunder

3:5

5:3

3:5

X

4:5

Dunder

1:3

4.

Daniel

2:5

3:5

5:1

5:4

X

Daniel

2:2

3.

 

Spiel 5:Julewurf ( Austragungsort: Biergarten / unter freiem Himmel )

 

 

Von der Dramatik her gesehen eindeutig das intensivste Spiel des Tages. Ziel war es, mit den wenigsten Würfen ein Jule ( 1 2 4 ) zu erzielen, wobei nach jedem Wurf alle drei Würfel wieder im Becher landeten. Die beiden schlausten Köpfe der Dritten, Patrick und Daniel, sind selbst heute, viele Tage nach Rastatt, immer noch damit beschäftigt, die statistische Wahrscheinlichkeit eines Jule-Wurfs zu ergrübeln. Das Ergebnis wird irgendwo zwischen 32 und 216 liegen; auf jeden Fall war im Vorfeld damit zu rechnen, dass es ein sehr, sehr langer Wurf-Marathon wird.

In dem Wissen, dass es manche Abende beim Crescho gab, wo man selbst in stundenlangen Versuchen einfach kein Jule schaffte, ging ein Großteil der Teilnehmer mit der Einstellung ans Werk: „Unter 100 wäre schon mal gar nicht so übel“.

  1. Würfler: Patrick. Nach nur 2 Minuten kam die ersehnte „124“ bereits im 17. Wurf, Patrick, der zu diesem Zeitpunkt in der Gesamtwertung in Führung lag, ballte die Faust, freute sich mit Aussagen wie „damit müsste ich doch mindestens 2. oder 3. werden; auf jeden Fall die Führung verteidigen“ – die Mundwinkel der anderen Mitstreiter wanderten nach unten.
  2. Würfler: Nops. Kam 15x nicht mal annähernd in die Nähe eines Jules, Patrick grinste schon, bei Wurf Nr. 16 dann tatsächlich: 124.
  3. Würfler: Fries. Kam deutlich näher an ein Jule, bevor das unglaubliche passierte – mit Wurf Nr. 15 konnte auch er seinen Vorgänger um einen Versuch toppen; Patrick immer noch am schlechtesten.
  4. Würfler: Daniel. Er machte es überhaupt nicht spannend und haute gleich im 3. Versuch die „124“ auf den Tisch! Patrick verstand die Welt nicht mehr und witterte schon Verschwörungs-Theorien. „Da stimmt doch etwas nicht……“
  5. Würfler: Rolf. Auch er hielt dem Druck souverän stand und schaffte das Jule im 8. Wurf, womit ein Schnitt von 12 Wurf Mannschafts-übergreifend erreicht wurde. Da waren Profis am Werk

 

Zwischenstand zur Halbzeit:

  1. Hackenjos R.  18 Punkte
  2. Fries                17 Punkte
  3. Hartmann        16 Punkte
  4. Hackenjos D.  14 Punkte
  5. Losch              10 Punkte

 

Nach einer kurzen Pause mit Stärkung durch den traditionellen Krustenbraten ging es schließlich weiter mit:

 

Spiel 6:  Leise zählen ( Austragungsort: Biergarten / aufgrund starkem Regen mittlerweile im überdachten Teil )

 

Auch bereits ein Klassiker: ein unspektakuläres Spiel, dass aber für den weiteren Verlauf des Tages sehr wichtig ist, da die anderen Gäste des Hopfenschlingels wenigstens mal ein paar Minuten Ruhe vor uns haben. Mit der Stoppuhr in der Hand unter dem Tisch zählt jeder  bis 10 und in der zweiten Runde bis 30.

Der begeisterte Aktenzeichen XY-Zuschauer erkennt selbstverständlich auch in diesem Spiel den Bezug zum wahren Leben: stellen Sie sich nur mal vor, ein Einbrecher dringt in Ihr Haus ein, schüchtert Sie mit Messer oder Knarre ein, raubt Sie komplett aus, fesselt und knebelt Sie und droht dazu noch, Sie umzubringen. Dann geht der Osteuropäer mit den Worten aus dem Haus:“ Ej, Du nix rufe Polizei fürr 30 Minute, sons mache dich kalt“. Spätestens da meldet sich die Erinnerung zurück: da war doch mal was in Rastatt!

 

Ergebnis:

1. Hackenjos R.                                 

2. Hartmann                                    

3. Losch   

4. Fries     

5. Hackenjos D.

 

10

30

Gesamt

Hackenjos R.

0,90

0,39

1,29

Hartmann

4,41

0,54

4,95

Losch

1,00

5,53

6,53

Fries

2,65

5,14

7,79

Hackenjos D.

3,03

9,56

12,59

 

Dann geschah etwas, was es in Rastatt bisher noch nie gab: Nops bestellte spontan aus einer Laune heraus eine Flasche Mineralwasser (!) mit 5 Gläsern und jeder trank dieses mit Genuss:

 

 

 

Spiel 7: Griffball ( Austragungsort: hin- und her laufend )

 

Da die Andalusischen Beläge in etwa so viel Griffigkeit haben, wie das Team vom Hopfenschlingel Spendierlaune, sprach nichts dagegen, die besagten Schläger an den heiligen Belägen zu greifen. In dieser ungewohnten Stellung galt es dann, einen ganz normalen TT-Ball so oft wie möglich mit dem Griffholz in die Höhe zu katapultieren, ohne dass der Ball den Boden berührt. Zum Leidwesen der anderen Hopfenschlingel-Besucher wurde es dabei extrem laut, böse Blicke mahnten zur Vorsicht, da ein Lokalverbot in Rastatt unbedingt zu vermeiden ist.

Ergebnis:

1. Hackenjos R.  ( 19 )                      

2. Hartmann  ( 17 )                          

3. Hackenjos D. ( 16 )                     

4. Fries ( 9 )

5. Losch ( 7 )

 

 

 

Spiel 8: Kronkorkenturm ( Austragungsort: auf und teilweise auch unter dem Tisch )

 

Der Organisator hatte in mühevoller Kleinarbeit über 3 Monate verteilt genau 114 Kronkorken unterschiedlichster Marken und Getränkearten in dem Glauben gesammelt, dass pro Spieler 19 Stück locker ausreichen. Ausprobiert hatte er dies selbstverständlich nicht ( siehe auch Schlußkommentar ). So hatte dann bei „Auf die Plätze, fertig, los!“  jeder ein Häufchen mit 19 Exemplaren vor sich liegen. Dies stellte sich aber ziemlich schnell als Realitäts-fremd heraus, da Nobs gleich bei seinem ersten Versuch schon nach wenigen Sekunden seine 19 Teile bombenfest vor sich stehen hatte. Spielzeit sollte aber 2 Minuten sein und Nobs wollte verständlicherweise weiter türmen. Spielabbruch.

Nach diplomatischem abwägen dann die faire Entscheidung: einer nach dem anderen, 114 Kronkorken müssten eigentlich reichen. Taten sie dann auch bei jedem. Für Nobs lief es insgesamt denkbar ungünstig, denn kurz vor Ablauf der 2-Minuten-Frist brachte eine fiese Windbö seinen Rekord-verdächtigen Pisa-Turm zum Einsturz. Da er in der Gesamtwertung mittlerweile aber auf dem Niveau des VFB Stuttgart angekommen war, hielt sich seine Wut in Grenzen.

 

Ergebnis:

1. Fries  ( 21 Teile )                           

2. Hackenjos D.  ( 19 Teile )           

3. Hartmann ( 15 Teile )                  

4. Losch ( 6 Teile )

5. Hackenjos R. ( 4 Teile )

 

 

Spiel 9: Menschenkenntnis ( Austragungsort: Kleinhirn )

 

Hier waren psychologische Fähigkeiten gefragt - gefragt wurde ein wildfremder Mensch:  hat er schon mal dies, hat er schon mal das getan oder nicht getan? Dumm nur, dass just zu dem Zeitpunkt, als „Menschenkenntnis“ an der Reihe war, sich kaum Gäste im Hopfenschlingel aufhielten ( der Grund: siehe Erläuterungen zu Spiel 10. ).

Also blieben nur die launigen Bedienungen als Opfer. Rolf steuerte dazu eine Gruppe von drei Damen an, die gerade ihre wohlverdiente Zigarettenpause einlegten. Die vermeintlich leichte Aufgabe mit der Suche nach einer Freiwilligen entpuppte sich als herbe Abfuhr – unmotivierende Äußerungen wie „wir sind grade im Stress“ oder „unser Chef sieht das nicht so gern“ zeigten Rolf deutlich seine Grenzen auf.

Betrübt kam er an den Tisch der Dritten zurück, woraufhin Nops selbstlos das Ruder in die Hand nahm und sich mit den Worten „Lass mich mal machen“ erhob. Ungefähr 25 Sekunden später kam er mit einem strahlenden Lächeln im Gesicht und einer wunderschönen, blonden Dame an der Hand zurück. Nops hat uns bis heute nicht verraten, wie viel Nullen der Schein hatte………

Von Lucia aus Slowenien ( oder war es Rumänien? ), 39 Jahre jung, gesegnet mit einem himmlischen Zwieback,  erfuhren wir faszinierende Dinge wie: dass sie kein Tatoo hat ( den Beweis dafür blieb sie uns leider schuldig ), selten in die Kirche geht und morgens nach 6:00 Uhr aufsteht. Nach ihrem überzeugenden Auftritt wären uns noch jede Menge Fragen eingefallen, die sie aber wahrscheinlich mit „Nein“ beantwortet hätte.

 

Ergebnis:

1. Hackenjos R.  ( 9 Übereinstimmungen )                

2. Hartmann ( 8 )                             

2. Fries ( 8 )                                     

4. Losch ( 7  )

4. Hackenjos D. ( 7 )

 

Spiel 10: Fußball-Bundesliga-Tipp: ( Austragungsort: keine Ahnung mehr )

 

Der Plan war verlockend: Public Viewing auf riesiger Sky-Leinwand im Hopfenschlingel mit einem leckeren Hefeweizen in der Hand. 34. Spieltag Fußball-Bundesliga, dramatische Kämpfe um Champions-League, Europa-League und Abstieg, Nervenkitzel im letzten und alles entscheidenden Super-Hopfenschlingel-Spiel mit ständig wechselnder Führung; feuchte Hände und Schweißperlen ab 17:00 Uhr. So die Theorie.

Die Praxis: keine Leinwand, Bedienungen, die noch nie etwas von Live-Fußball im Hopfenschlingel gehört haben. Dieser Tiefschlag musste gegen 14:00 Uhr erstmal verdaut werden. Was tun? Lokalität wechseln? Aber wohin? Was wäre Rastatt ohne Hopfenschlingel? Entscheidung: 6:0 Stimmen für „Bleiben“. Mit Hilfe von diversen Äpfeln und Androiden wurde schließlich ab 15:30 Uhr doch noch ein Hauch von Spannung aufgebaut, wenngleich der Stachel tief saß. Allein mit dem Umsatz, den wir an diesem Tag verkulinarisierten, hätte der Schlingel von Hopfenschlingel-Boss einen ganzen Monat Sky finanzieren können. Ein bißchen mehr „Der Kunde ist König“ bitte!

 

Ergebnis:

1. Losch  ( 11 Punkte )                      

2. Hackenjos ( 10 Punkte )              

2. Hartmann ( 10 Punkte )              

4. Hackenjos D. ( 7 Punkte )

5. Fries ( 6 Punkte )

 

 

Ergebnis

 

Hackenjos R.

Hartmann

Fries

Hackenjos D.

Losch

 Bayern - Stuttgart

1:0

 

4:2

3:1

3:1

4:1

3:0

 Schalke - Nürnberg

4:1

 

4:0

2:0

2:0

2:0

3:0

 Leverkusen - Bremen

2:1

 

3:1

2:1

2:0

2:2

2:0

 Hannover - Freiburg

3:2

 

2:1

1:1

1:1

1:2

1:1

 Wolfsburg - Gladbach

3:1

 

3:2

2:1

2:1

1:0

3:1

 Hoffenheim - Braunschweig

3:1

 

2:0

3:0

0:1

3:2

0:2

 Mainz - Hamburg

3:2

 

1:2

1:2

2:2

2:1

2:1

 Augsburg - Frankfurt

2:1

 

2:0

1:0

3:0

0:0

2:0

 Hertha - Dortmund

0:4

 

1:4

1:2

1:3

1:3

1:3

 

Endergebnis:

 

Platz

Name

Punkte

1.

Hackenjos R.

39

2.

Hartmann

35

3.

Fries

31

4.

Hackenjos D.

26

5.

Losch

22

 

Ob das Ganze mit rechten Dingen zuging, wenn der Organisator der Spiele letztlich gewinnt, fragte sich manch enttäuschter Verlierer; O-Ton Fries „Des hät ä Gschmäckle“. Wenn es die Dritte verlangen würde, täte der Organisator einen Meineid darauf schwören, dass er genau so ahnungslos, wie die Anderen an die Disziplinen ran ging. Einzig beim Bundesliga-Tippspiel hat er 33 Spieltage lang in einer kick-tipp-Runde „geübt“ – ob das aber wirklich was nutzte, darf  jeder für sich entscheiden.

Unter die Rubrik „Das gibt´s doch nicht“ fällt die letzte Anekdote dieses Tages: Rolf war gerade an der Kasse, um die Marschverpflegung zu bezahlen, als es aus dem Hintergrund schallte: „Was macht ihr denn hier?“. Ein Blick über die Schulter und es war Gewissheit: Hops Kieninger, wohnhaft in  St. Georgen und bis 2009 ein Urgestein der Dritten, speiste mit seiner Gattin tatsächlich genau am 10.5.2014 ebenfalls im Hopfenschlingel. Wenn das mal nicht ein Zeichen war: Hops – komm zurück!

Abschließend bleibt festzuhalten, dass es wieder mal der beste Rastatt-Ausflug aller Zeiten war, der auch im Jahre 2015 gesetzt ist, sofern die Welt bis dahin nicht untergeht.