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Der TV St. Georgen II unterliegt dem Spitzenreiter aus Schuttern klar mit 25:24.

  • 03 Feb

Am Samstag, den 28.01.2017 empfingen wir den Tabellenführer aus Schuttern. Dass dies keine leichte Partie werden sollte, wurde zudem aus den Erfahrungen der letzten Partien gestützt. Meist hatten wir unser Potential nicht gezeigt und wichtige Punkte liegen lassen, die man hätte holen können. So auch an diesem Wochenende.

 

Nach einer anfänglich ausgeglichenen Partie, verteilten die Rollen sich ab der siebten Minute klar. Ab einem Stand von 3:3 gelang es der TuS Schuttern allmählich sich abzusetzen. So zogen sie bis zur 20. Minute zum zwischenzeitlichen 5:14 davon. Es wollte im Angriff einfach nichts klappen und zudem stand die Abwehr offen als sei man permanent ein Spieler zu wenig. Als Folge einiger Auswechslungen und einer frühen Auszeit, die jedoch keine Minute zu früh erfolgte, fanden wir wieder besser ins Spiel und konnten zumindest den Abstand wieder etwas verkürzen, bevor es in die Halbzeitpause ging.

Unser Problem war, dass wir einfach nicht clever genug spielten. So wurde in der Halbzeitansprache, die gleichermaßen von unserem Trainer, sowie dessen Vorgänger und zurückgekehrtem Spieler gehalten wurde analysiert was man besser machen solle. Einer dieser Punkte war zwar simpel aber sollte sich als effektiv erweisen.

„Durchspielen, in die Lücken stoßen und entweder einen Spielzug ansagen oder von Außen abschließen. Spaß haben wie gegen Ende der ersten Halbzeit!“

Da wir dies beherzigten und nicht wie sonst so oft nach der Halbzeitpause einbrachen gelang es uns den Abstand stetig zu verkürzen und bis zur 41. Minute auf vier Tore zum 21:25 heranzuarbeiten. Doch eine dreifache! Unterzahl konnte nicht genutzt werden, ganz im Gegenteil. Man bekam ein Tor ohne auch nur eines zu erzielen. Dies war letztendlich die Situation, die die Partie entschied. Gegen Ende wollte wie schon zu Beginn einfach nichts gelingen und somit verlor man schließlich mit 25:34.

Zwar steht man am Ende mit neun Toren Abstand ein sehr deutliches Ergebnis, jedoch hatte man bis zehn Minuten vor Schluss die Chance gewahrt doch noch mindestens einen Punkt auf dem Roßberg zu behalten. Schade, denn ein Sieg gegen einen Gegner, der deutlich weiter oben in der Tabelle steht hätte sicherlich gut getan.

Für den TVS spielten:
Felix Struß, Peter Isele (Tor); Yannik Abelmann (10), Julian Haas (2), Tobias Hänse, Kilian Kochendörfer, Andreas Müller (1), Sven Liebau, Peter Aßfalg (7), Matthias Fleig (1), Fabian Oesterle, Vincent Haas (4)