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TV Wolfach II - TVS II 30:32 (11:17)

  • 15 Apr

Das erwartet enge Spiel, war das Kellerduell beim punktgleichen Kontrahenten. Trotz der Tabellensituation boten beide Mannschaften ein ansehnliches Handballspiel, in dem über 60 Minuten der Kampf bestimmte.

Von Beginn an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Nachdem die Gäste mit 1:0 in Führung gingen, konnte Wolfach postwendend kontern. In der Folgezeit konnten die Gastgeber immer wieder Schwächen in der St. Georgener Abwehr offenlegen. So nahm der TVS nach dem 4:2 für den TVW bereits in der 6. Spielminute eine Auszeit. In der Folgezeit kamen die Bergstädter besser ins Spiel, konnten den Rückstand egalisieren. Bis Mitte der ersten Halbzeit, beim Stand von 7:7, war das Spiel weiter ausgeglichen. Doch in der Folgezeit legten die Gäste einen Gang zu. Die Abwehr um Torhüter Peter Isele stand nun gut, konnte einige Ballgewinne verbuchen. Im Gegenzug konnten so immer wieder einfache Tore erzielt werden. Der Vorsprung wuchs nun Tor um Tor an. Zur Halbzeitpause führte der TVS verdient mit 17:11.

Wer sich nun schon des Sieges sicher war sah sich getäuscht. Es wurde eindringlich darauf hingewiesen, dass noch 30 Minuten zu spielen sind. Und den warnenden Worten der Trainer sollten Taten folgen…allerdings von Wolfacher Seite. Die Gastgeber kamen besser aus der Kabine, verkürzten den Rückstand schnell auf drei, und kurz darauf sogar auf einen Treffer. Das Spiel wogte nun wieder hin und her. St. Georgen legte vor, Wolfach zog nach. Als die Gäste sich knapp zehn Minuten vor dem Ende eine 25:22 Führung herausspielen konnten, sah es wieder gut aus für den TVS. Doch Wolfach kam zum 25:25 Ausgleich. Auch eine 31:27 Führung war noch keine Sieggarantie für die Bergstädter. Wolfach kam erneut auf 30:31 heran. Doch mit dem erlösenden Treffer zum 32:30 machten die Gäste den Sieg klar.


Mit dem Sieg im Rücken konnte man wahrscheinlich den entscheidenden Schritt Richtung Klassenerhalt machen und kann die letzten beiden Begegnungen in Friesenheim und zu Hause gegen Hofweier III etwas entspannter angehen.

Es spielten: Jannik Kaltenbach, Peter Isele (Tor); Niclas Grießhaber (6), Pascal Schleth (5), Paul Assfalg (2), Theo Assfalg (10/3), Patrick Zehnder, Felix Kaiser (4), Sven Liebau, Andreas Jantzen (2), Patrick Wiedemann (3), Markus Jantzen (n.e.), Matthias Flaig (n.e.), Lars Kitiratschky (n.e.), Felix Müller (n.e), Andreas Berblinger (n.e.)