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TV St. Georgen 2 - SG Schramberg 2

  • 16 Feb

Am Samstag gastierte der Lokalrivale aus Schramberg zum Derby auf dem Roßberg. Im Hinspiel trennte man sich nach einem klasse Spiel unentschieden, so dass man keineswegs chancenlos in die Partie ging. Allerdings konnten die Voraussetzungen eigentlich unterschiedlicher nicht sein, so fehlten beim TVS doch einige Alternativen, wohingegen bei den Gästen einige Spieler aus der Ersten Mannschaft zum Einsatz kamen.

 

Doch nun zum Spiel:

Von Anfang an zeigte sich das Spiel als sehr offen, die Schramberger gingen zwar mit 2:0 in Führung, doch konnte man den Rückstand relativ schnell wettmachen und beim 3:2 zum ersten Mal in Führung gehen. Das Spiel wog hin und her und keine der beiden Teams konnte sich absetzen. Zur Halbzeit lag man beim TVS mit einem Tor (11:10) in Führung und man konnte der Mannschaft bis dato eine wirklich gelungene Vorstellung attestieren.

Man nahm sich in der Pause vor, mit Lust und Laune weiterzuspielen und den Favoriten weiter etwas zu ärgern.

Gesagt, getan. Die zweite Hälfte begann sehr gut und man konnte sich durch einige einfache Ballgewinne auf 15:11 absetzen. Aber anstatt konzentriert weiterzuspielen, kam irgendwie der Schlendrian ins Spiel der Bergstädter. Im Angriff wurden die Chancen nicht mehr konsequent genutzt und auch im Allgemeinen stellten sich einige Undiszipliniertheiten ein, wodurch man den Gegner wieder herankommen lies und dieser dann gegen Mitte der zweiten Hälfte auf 16:20 davonziehen konnte. Beim TVS versuchte man nochmal alles, stellte zwischenzeitlich auch auf eine offene Manndeckung um, kam hierdurch auch nochmal auf 20:22 heran. Zum Schluss hat es dann leider nicht ganz gereicht und man verlor mit 20:24.

Im Großen und Ganzen hatte man aber über etwa 40 Minuten eine sehr ansprechende Leistung geboten, letzten Endes spielten die Schramberger in der zweiten Hälfte aber einfach etwas cleverer.

 

Nun gilt es am nächsten Wochenende in Nonnenweier die dringend benötigten Punkte zu holen um sich weiter etwas Luft auf die unteren Ränge zu schaffen.

Sven Liebau