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TuS Ringsheim - TV St. Georgen (Sonntag 16:30 Uhr)

  • 24 Mär

Nach nun mehr fünf Niederlagen in Folge beginnen für die Bergstädter mit dem Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenten die „Wochen der Wahrheit“.

Denn in den nächsten drei Spielen beim TuS Ringsheim, dem Heimspiel gegen Müllheim/Neuenburg und dem Gastspiel bei Freiburg-Zähringen, trifft der TVS auf direkte Konkurrenten im Abstiegskampf.

Den Auftakt macht das schwere Gastspiel beim Aufsteiger. Das Hinspiel konnten die Schwarzwälder deutlich mit 36:29 für sich entscheiden. In den vergangenen Wochen gab es eine Parallele bei beiden Mannschaften: es gab deutliche Niederlagen gegen die Sportfreunde von Eintracht Freiburg. Während die St. Georgener am vergangenen Wochenende vor heimischem Publikum mit 19:30 unterlagen, kam Ringsheim eine Woche zuvor sogar mit 14:32 unter die Räder.

Doch es scheint so, als hätte sich der TuS von dieser Klatsche schnell erholt, denn am vergangenen Wochenende hatte man im Gastspiel beim Tabellendritten Waldkirch/Denzlingen den Favoriten beim knappen 34:35 am Rande einer Niederlage.

Die Gäste sind also vor der jungen Truppe von Trainer Heiko Rogge gewarnt. Vor allem zuhause spielt der Tabellenneunte nochmals eine Spur aggressiver. Beide Mannschaften trennen lediglich zwei Punkte voneinander.

 „Wir brauchen endlich mal wieder ein Erfolgserlebnis. Mit zwei Punkten in dieser entscheidenden Saisonphase könnte der Knoten endlich platzen“, hofft TVS-Trainer Werner Heidig auf einen Sieg.

Die Bergstädter müssen sich auf ihre Stärken besinnen, und den Kampf annehmen. Mit Sicherheit wird dies ein hart umkämpftes und enges Spiel.

„Wir müssen von Beginn an hellwach sein und 60 Minuten Vollgas geben. Das Spiel wird bis zum Schluss hart umkämpft und eng sein. Dabei müssen wir in der entscheidenden Phase das Spiel zu unseren Gunsten lenken“,  so Heidig.

Viel wird auf die Abwehrleistung der Schwarzwälder ankommen. Die Junge Truppe der Gastgeber bevorzugt das schnelle Spiel aus der Abwehr heraus. Hier gilt es dem TuS wenige Möglichkeiten zu einfachen Toren zu bieten.
Um die Abwehr zu verstärken hat Heidig mit Sven Waßmer einen erfahrenen Spieler aus der Reservemannschaft hinzugeholt. Er soll mit Abwehrchef Bernhard Lobmeier die Defensivabteilung des TVS organisieren. Auch das Comeback von Rückraumspieler Manuel Bürk, der wochenlang ausgefallen ist, scheint möglich.

Im Gegenzug gilt es für den Tabellenzehnten von Beginn an seine gegebenen Torchancen konsequent zu verwerten.
Mit einem Sieg könnten die St. Georgener den Kontakt an das breite Tabellenmittelfeld wieder herstellen, und den ersten Schritt Richtung Klassenerhalt machen.