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TV St. Georgen - SFE Freiburg 19:30 (7:16)

  • 19 Mär

Nichts zu holen gab es für die St. Georgener im Heimspiel gegen den starken Tabellenvierten. Von Beginn an untermauerten die Breisgauer ihren Siegeswillen in wiesen die Gastgeber in die Schranken.

Die Bergstädter hatten von Beginn an große Probleme gegen die beste Abwehr der Liga. Die 6:0 Abwehr der Gäste stand vom Anpfiff an sehr gut, und hatte mit Felix Eggert einen starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Der Tabellenvierte zwang die St. Georgener zu schlechten würfen. So vergab der TVS bereits in der Anfangsphase einige Torchancen. Dennoch waren die Gastgeber nach knapp zehn Spielminuten mit einem 2:4 Rückstand noch im Spiel.

Doch in der Folgezeit kam der Bruch ins Spiel des Tabellenzehnten. Im Angriff wollte der Ball einfach nicht mehr ins Gehäuse des Tabellenvierten, und im Gegenzug kassierte man Gegentreffer am laufenden Band.
In dieser Phase demonstrierten die Breisgauer ihre Favoritenrolle. Die Bergstädter hatten nichts entgegenzusetzen. Mit sechs Treffern in Folge konnten die Sportfreunde von 2:4 auf 2:10 davonziehen. Dies war bereits Mitte der ersten Halbzeit die Vorentscheidung.

Die Abwehr der Gastgeber glich phasenweise einem Schweizer Käse. Immer wieder tauchten die Freiburger frei vor den TVS Torhüter Daniel Zirn und Thomas Schwer auf. So baute der Tabellenvierte den Vorsprung bis zur Pause verdient auf 16:7 aus.

„Wir haben in der Abwehr einfach nicht ins Spiel gefunden. Oft fehlte die Absprache. Im Angriff wurden wir zu schlechten Würfen, vor allem aus dem Rückraum, gezwungen, und haben so sehr viele Möglichkeiten vergeben“, so TVS-Trainer Werner Heidig.

Zu Beginn des zweiten Durchgangs versuchten es die Gastgeber in der Abwehr mit einer doppelten Manndeckung. Doch die Umstellung zeigte keine Wirkung, ganz im Gegenteil. Die Gäste nutzten nun die vielen Freiräume konsequent aus, und bauten den Vorsprung weiter aus.

Als die St. Georgener Mitte des zweiten Durchgangs bereits mit 12:25 zurücklagen, bahnte sich ein Debakel an. Erst als der TVS in der Abwehr ebenfalls auf eine 6:0 Variante umstellte, konnte der Torreigen der Gäste etwas gestoppt werden.
Zwischenzeitlich konnte der TVS den Rückstand sogar auf acht Tore reduzieren. Doch am Ende gab es gegen den Favoriten nichts zu holen. Der deutliche 30:19 Sieg des Tabellenvierten ist auch in dieser Höhe verdient.
„Wir haben einen rabenschwarzen Tag erwischt, und Freiburg hat uns deutlich in die Schranken gewiesen“, so ein enttäuschter Heidig.

Am kommenden Wochenende müssen die St. Georgener zum schweren Auswärtsspiel beim direkten Konkurrenten Ringsheim antreten. Hier ist ein Sieg Pflicht.

Die Torschützen für den TVS:
Stefan Trunk (5), Bernhard Lobmeier (4), Thomas Jantzen, Patrik Papke, Jan Linhard, Pascal Schleth (alle 2), Niclas Grießhaber (1), Jonas Herrmann (1/1)