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TV St. Georgen - HSG Konstanz II (Samstag 19:30 Uhr)

  • 11 Feb

Nach der Niederlage beim direkten Konkurrent Pfullendorf erwarten die Bergstädter mit der Drittligareserve den bisher stark aufspielenden Aufsteiger.

Die Gäste haben ein neuzusammengestelltes Team, welches sich überwiegend aus jungen Ergänzungsspielern der Drittliga-Mannschaft zusammensetzt.
Die HSG will, laut dem neuen Trainer Gabor Soos, in den kommenden Jahren den Aufstieg in die Südbadeliga schaffen. Unterbau ist hierfür auch die A-Jugend Bundesligamannschaft.

Im bisherigen Saisonverlauf konnte die HSG das ein oder andere Ausrufezeichen setzen, musste aber anderseits auch nicht einkalkulierte Punktverluste hinnehmen. Im Hinspiel mussten sich die St. Georgener in einem spannenden Spiel nur hauchdünn mit 30:31 geschlagen geben. So brennen die Gastgeber auf Revanche, auch um wichtige Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln.

Die Aufstellung der Hegauerr dürfte für die St. Georgener jedoch einer Wundertüte gleichkommen. Da die A-Jugend der HSG spielfrei ist, dürften hier einige Jugendspieler zum Einsatz kommen. Das gleich gilt auch für den TVS, der momentan mit Verletzungssorgen zu kämpfen hat.

Nichts desto trotz gilt es für die Bergstädter gegenüber dem vergangenen Wochenende eine Schippe draufzulegen. Einen Einbruch wie in der zweiten Halbzeit in Pfullendorf kann sich der TVS gegen Konstanz nicht erlauben.

„Wir müssen unsere Fehlerquote gering halten. Die HSG bestraft Fehler umgehend. Die jungen Spieler werden die mit einfachen Gegenstoßtoren eiskalt bestrafen“, so TVS-Trainer Heidig.

Dennoch sieht man sich auf Seiten der Bergstädter nicht chancenlos und will unbedingt die Punkte einfahren.
„Man hat am vergangenen Wochenende phasenweise gesehen, was die Mannschaft leisten kann. Sollte man diese Leitung über 60 Minuten abgerufen werden, ist der enorm wichtige Sieg auf jeden Fall drin“, so Heidig weiter.

Für den TVS ist es wichtig von Beginn an über die Abwehr ins Spiel zu finden. Hier gilt es vor allem den starken Rückraum und den Kreisläufer der HSG in den Griff zu bekommen.
So wollen die St. Georgener die Gäste zu Fehlern zwingen, um im Gegenzug konzentriert ihre Angriffe aufzubauen.