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TV St. Georgen - ESV Weil am Rhein (Samstag 19:30 Uhr)

  • 26 Jan

Nach zuletzt drei Siegen in Folge, erwartet der TVS nun mit dem ESV einen Südbadenliga-Absteiger auf dem Roßberg.

Die Gastgeber mussten sich vor der Saison einer enormen Verjüngungskur unterziehen. Nicht weniger als sechs Stammspieler hängten nach dem Abstieg ihre Handballschuhe an den berühmten Nagel. Kopf der Mannschaft ist Markus Schönmüller, der die neuformierte Mannschaft führt und in der Torschützenliste vorne mitmischt.
Mit Wolfgang Hanser haben die Grenzstädter auch einen neuen Trainer an Bord.

Am vergangenen Wochenende setzten die sehr heimstarken Weiler mit dem 26:26 Unentschieden gegen Tabellenführer Herbolzheim ein großes Ausrufezeichen.

Dies sollten sich auch die St. Georgener zu Herzen nehmen, auch wenn die Gäste in fremden Hallen im bisherigen Saisonverlauf noch nicht viel ausrichten konnten. So erwartet die St. Georgener ein mit Sicherheit hoch motivierten ESV.
Doch gerade vor heimischer Kulisse konnten die Bergstädter bisher ihre Punkte einfahren. So gilt es für die Schwarzwälder mit einem Sieg nachzulegen.

Genügend Selbstvertrauen sollte bei den Gastgebern aufgrund der letzten Ergebnisse auf jeden Fall vorhanden sein.
„Wir müssen von Beginn an, an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen. Im Angriff müssen wir unsere Chancen noch besser verwerten und in der Abwehr beherzt zur Sache gehen“, fordert Werner Heidig mehr Konzentration von seinen Mannen.

Mit einem Sieg könnte der TVS näher an den ESV heranrücken und sich endgültig im Tabellenmittefeld festsetzen.
„Wir wollen vor heimischen Publikum nachlegen und den Abstand auf das Tabellenende weiter vergrößern. Die Mannschaft hat das Zeug die Punkte auf dem Roßberg zu behalten“, so Abteilungsleiter Matthias Flaig.

Die Gastgeber wollen den ESV über eine gefestigte Abwehr unter Druck setzen, um die Torhüter Daniel Zirn und Thomas Schwer wieder zu unterstützen.
Einfache Gegentore sollen vermieden werden um im Gegenzug selbst mit Tempo aus der Abwehr heraus zum Torerfolg zu kommen.

„Wir müssen in der Abwehr wieder gut stehen und im Angriff unsere Fehlerquote gering halten. Dann sind die zwei Punkte auf jeden Fall möglich“, so Heidig.

Doch personell sieht es bei den Bergstädtern nicht ganz so gut aus. Manuel Bürk fällt mit einem Mittelhandbruch die nächsten Wochen aus. Auch Tobias Papke ist noch nicht einsatzbereit. Dafür kehrt Julian Wengenmayr zurück ins Team. Für ihn wird es wohl vorerst das letzte Spiel im Trikot des TVS sein.
Mannschaft und Trainer hoffen bei diesem schweren Heimspiel auf die lautstarke Unterstützung der Zuschauer. Die Gastgeber wollen ihre Serie auf vier Siege in Folge ausbauen um selbstbewusst in die Spiele in Pfullendorf und zuhause gegen Konstanz II gehen zu können.