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SFE Freiburg – TV St. Georgen 32:24 (16:13)

  • 15 Dez

Eine deutliche Niederlage kassierten die St. Georgener Handballer am Sonntag in Freiburg. „Schuld war unser schlechtes Abwehrverhalten. Vor allem in den Eins-gegen-eins Situationen sahen wir nicht gut aus. Zudem hatte ich das Gefühl, dass bei der Einstellung die letzte Anspannung etwas fehlte“, analysiert St. Georgens Trainer Werner Heidig die Begegnung.

 

Zunächst verlief das Spiel ausgeglichen. Einmal führte Freiburg mit einem Tor, dann wieder St. Georgen. Beide Teams schenkten sich nichts, doch keiner setzte sich ab. Dann agierte St. Georgen im Angriff allerdings etwas ungeduldig, suchte zu schnell und unnötig den Abschluss. Die Bälle wurden vergeben. „Da haben wir sehr überhastet gespielt und sind unnötig in den Rückstand geraten“, ergänzt Heidig. Vor allem in den fünf Minuten vor der Pause war das ungeduldige und unkontrollierte Spiel der St. Georgener sehr ausgeprägt. Freiburg hingegen nutzte seine Chancen, fing die Bälle in der Abwehr ab und setzte sich bis zur Pause mit drei Toren etwas deutlicher ab.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahm sich St. Georgen vor, die eigenen Angriffe besser auszuspielen. Teilweise gelang es auch. Der Rückstand wurde jedoch nicht geringer. Im Gegenteil. Als die Bergstädter gleich drei Siebenmeter in Folge vergaben, war das Spiel gegen sie entschieden. „Möglicherweise wäre in der Phase noch eine Wende und vielleicht sogar ein Unentschieden möglich gewesen. Aber wenn du so klare Möglichkeiten nicht nutzt, dann gehst du als Verlierer vom Platz“, fügt Trainer Heidig an.

Immerhin versuchte sein Team noch etwas Ergebniskosmetik zu betreiben und verkürzte den Rückstand tatsächlich auf 23:27. Mehr aber ließen die Gastgeber nicht zu, auch weil St. Georgen wieder im Abwehrverhalten Schwächen zeigte. „Wir haben gegen Ende der Partie noch einmal alles riskiert, um zumindest einen Zähler mitzunehmen. Bei einem besseren Abwehrverhalten wäre auch die Chancen da gewesen“, resümiert Heidig. Daran gelte es nun zu arbeiten.

Tore für St. Georgen: Jan Holzmann (6), Manuel Bürk (5), Stefan Trunk (4), Jonas Hildebrand (3), Jonas Herrmann (3), Bernhard Lobmeier (1), Patrick Papke (1), Lukas Holzmann (1)