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TV St. Georgen - DJK Singen 34:26 (16:12)

  • 15 Dez

Zwar feierten die St. Georgener gegen das Tabellenschlusslicht den erwarteten Sieg, konnten aber phasenweise nicht überzeugen.

 

Nachdem die im Stau steckengeblieben Schiedsrichter in der Halle ankamen, konnte das Spiel mit zehnminütiger Verspätung endlich angepfiffen werden. Es schien fast so, als wollte die DJK den Gastgebern mit einer aggressiven und sehr hart agierenden Abwehr den Schneid abkaufen zu wollen. Doch hier hatten sie nicht mit den Schiedsrichtern gerechnet. Bereits in den ersten zehn Spielminuten boten sich dem TVS so drei Überzahlsituationen.
Doch was die Gastgeber daraus machten war fast schon fahrlässig. Statt sich einen Vorsprung herauszuspielen, vertendelte man immer wieder den Ball und kassiert sogar noch Gegentreffer. So konnte der Tabellenletzte bis zum 5:5 mithalten. 

Erst in der Folgezeit legten die St. Georgener einen Gang zu und bauten den Vorsprung bis Mitte des ersten Durchgangs verdient auf 8:5 aus.
Doch der Tabellensiebte ging weiterhin fahrlässig mit seinen Torchancen um. Immer wieder wurden selbst Tempogegenstöße nicht verwertet.

Trotzdem führte der TVS zur Halbzeit mit 16:12. „Mit einer konsequenten Chancenauswertung müssen wir zur Pause höher führen“, war TVS-Trainer Heidig mit den geschossenen Fahrkarten nicht zufrieden. 

Zu Beginn des zweiten Durchgangs schien es, als hätte Heidig in der Kabine die richtigen Worte gefunden. Schnell baute der TVS seinen Vorsprung auf 21:14 aus. Die Gäste hatten nun aufgeben. Doch statt dies auszunutzen, verteilten die St. Georgener Gastgeschenke, in Form von nicht genutzten Torchancen.
Singen kam zwar nicht weiter als sechs Tore heran, doch die Bergstädter hätten eigentlich bis Mitte der zweiten Halbzeit mit mindestens 15 Toren führen müssen. Doch beim 29:29 waren es nur zehn.
In der Schlussphase brachte Heidig auch die Nachwuchskräfte, welche sich ebenfalls in die Torschützenliste eintragen konnten.

Am Ende stand zwar ein 34:26 Pflichtsieg, doch auf Seiten der Gastgeber war man mit diesem Ergebnis nicht zufrieden.

„Wir haben über die gesamte Spielzeit mindesten 15-20 hundertprozentige Torchancen liegen lassen. Mit mehr Konzentration hätten wir hier einen höheren Sieg herausspielen können, sogar müssen“, so Heidig. 

Doch alles Jammern hilft nichts. Nun gilt die volle Konzentration der Vorbereitung auf das Gastspiel beim Meisterschaftsfavoriten Nummer 1, dem TV Herbolzheim, am kommenden Samstag.

Die Torschützen des TVS:

Jan Holzmann (8), Manuel Bürk (6), Stefan Trunk (6/1), Jonas Hildebrand (4), Bernhard Lobmeier (3), Tobias Papke, Jonas Herrmann (je 2), Jan Linhard, Pascal Schleth, Patrik Papke (je 1)

BILDER VOM SPIEL UNTER: http://www.suedkurier.de/_/tools/diaview.html?_CMTREE=966022&list=1