A+ R A-

ESV Weil – TV St. Georgen 30:26 (18:12)

  • 27 Nov

Einen rabenschwarzen Tag erwischten die Bergstädter im Auswärtsspiel beim Südbadenliga-absteiger.
Die Gastgeber, die nach der deutlichen 23:35 Auftaktniederlage in Herbolzheim, mit viel Wut im Bauch antraten, waren dem TVS über die gesamte Spielzeit überlegen. Vor allem Markus Schönmüller und Jonas Schamberger spielten die Abwehr der Schwarzwälder schwindelig. 

 

Nach ausgeglichenen Anfangsminuten nahm der ESV immer mehr das Heft in die Hand. Bis zum 4:3 nach knapp sieben Spielminuten konnten die Gäste mithalten.
Mit einem kurzen Zwischenspurt zog Weil jedoch auf 7:4 davon. TVS-Trainer Werner Heidig reagierte und nahm bereits nach zehn Spielminuten eine Auszeit. Heidig war mit der Leistung seiner Mannen in dieser Phase absolut nicht zufrieden. „Wir haben unnötig viele Fehler gemacht und sind auch in der Abwehr nicht gut gestanden“, so Heidig.

 

Doch die Auszeit brachte nichts ein. Es schien so, als hätte der Absteiger die Pause besser genutzt. Denn Weil konnte seinen Vorsprung schnell auf 12:6 ausbauen.
Die Chancenauswertung der St. Georgener ließ zu wünschen übrig, so kam der ESV immer wieder zu Ballgewinnen. 

Bis zur Pause änderte sich nicht. Die Gastgeber waren die dominierende Mannschaft. Zwischenzeitlich führte der ESV sogar mit 17:8. Erst in den Schlussminuten bäumten sich die Bergstädter nochmal ein wenig auf und verkürzten bis zur Halbzeitpause noch auf 12:18.

„Wir haben von Beginn an zu viele Fehler gemacht. Weil hat dies gnadenlos ausgenutzt“, war Heidig mit der Leistung der ersten 30 Minuten absolut nicht zufrieden.

 

Wer nach der Pausenansprache auf ein Aufbäumen der Schwarzwälder wartete, der wartet vergebens. Die Gastgeber dominierten weiter das Geschehen. Phasenweise schien es so, als ob sich die St. Georgener schon früh ihrem Schicksal ergeben hätten. 

Es bestand keine Chance den Rückstand zu verkürzen. Der Absteiger verwaltete den fünf bis sieben Tore-Vorsprung.
Erst beim 22:26 Anschlußtreffer keimte so etwas wie Hoffnung auf. Doch diese verflog so schnell wieder, wie sie aufkeimte.

Die Gastgeber brachten den Vorsprung über die Zeit und stellten mit dem Schlußpfiff per Siebenmeter den 30:26 Endstand her. 

„Wir konnten unsere Leistung heute einfach nicht abrufen. Weil hat uns unsere Grenzen aufgezeigt. Der Sieg für die Gastgeber ist mehr als verdient“, so Abteilungsleiter Matthias Flaig.

 

Die Torschützen für den TVS:
Stefan Trunk (11/6), Jan Holzmann (5), Manuel Bürk (3), Jonas Hildebrand, Niclas Grießhaber
(je 2), Thomas Jantzen, Bernhard Lobmeier, Patrik Papke (je1)