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Vorbericht: TV St. Georgen – ESV Weil (Sonntag 17:00 Uhr, Kreissporthalle Sulgen)

  • 22 Okt

Mit drei Niederlagen aus vier Spielen und viel Sand im „Angriffs-Getriebe“ sind die Bergstädter mehr als holprig in die Saison gestartet. Den einzigen Saisonsieg konnten die St. Georgener beim „Heimspiel“ in Triberg gegen Absteiger SG Schenkenzell/Schiltach landen. Nun empfängt der TVS den zu Saisonbeginn als Aufstiegsfavoriten gehandelten ESV Weil zum nächsten „Heimspiel“ auf dem Sulgen.

Die Gäste vom Oberrhein blieben im bisherigen Saisonverlauf ebenfalls hinter ihren Erwartungen zurück und stehen mit lediglich 4:6 Zählern drei Plätze vor den Schwarzwäldern. Im Gegensatz zu den Gastgebern, welche sich im Derby bei der SG Gutach/Wolfach deutlich mit 19:28 geschlagen geben mussten, reisen die Gäste jedoch mit einem knappen 23:22 Heimsieg gegen Schenkenzell/Schiltach und viel Selbstvertrauen im Gepäck in den Schwarzwald.

Für den TVS ist dieses zweite Heimspiel schon eine richtungsweisende Partie. Während man mit einem Sieg nicht nur Selbstvertrauen tanken, sondern auch in der Tabelle den Anschluss an das Tabellenmittelfeld herstellen könnte, droht bei einer neuerlichen Niederlage der vorerst endgültige Absturz in den Tabellenkeller. Somit galt es unter der Woche die letzten Begegnungen aufzuarbeiten, seine Lehren daraus zu ziehen, Wunden zu lecken und sich intensiv auf dieses wichtige Spiel vorzubereiten.

Dabei galt es vor allem an der im bisherigen Saisonverlauf eklatanten Abschlussschwäche zu arbeiten.
Die St. Georgener stellen mit lediglich 75 erzielten Treffern in vier Spielen den schwächsten Angriff der Liga. Auf der anderen Seite ist man mit 97 Gegentoren unter den „Top Drei“

So müssen die Bergstädter im Angriff an ihrer Chancenauswertung arbeiten. Gegen den Favoriten gilt es von Beginn an die gegebenen Chancen eiskalt zu verwerten um Selbstvertrauen zu tanken und das Spiel offen gestalten zu können. Die St. Georgener werden sich ihre Tormöglichkeiten hart erarbeiten müssen. Umso wichtiger ist die Abwehrleistung des TVS, der seinerseits mit einer aggressiven Deckung Ballverluste provozieren möchte um einfache Tore durch Tempogegenstöße oder zweite Welle zu erzielen.

Weil hat seine Stärken im Rückraum. Diese Achse müssen die Schwarzwälder von Beginn an in den Griff bekommen. Auch auf die Torhüter wird es ankommen. Sie müssen, mit der Abwehr zusammen, über sich hinauswachsen um am Ende etwas Zählbares in den Händen halten zu können.

Die Bergstädter gehen, trotz des Heimvorteils, als Außenseiter in die Begegnung. Doch genau diese Situation soll die junge Mannschaft beflügeln. Und wer weiß…vielleicht ist ja die Überraschung gegen den Favoriten möglich. Dabei hoffen Mannschaft und Trainer, trotz „Heimspiel“ auf fremden Boden, wieder auf lautstarke Unterstützung von den Rängen.

„Es wird mit Sicherheit ein sehr schweres Spiel. Wichtig ist, dass wir endlich über 60 Minuten eine konstante Leistung bringen, kämpfen und unsere Torchancen besser verwerten. Und dann wird man sehen was am Ende dabei rauskommt. Trotz der Außenseiterrolle sind wir natürlich auf Sieg eingestellt und wollen das unser Knoten endlich platzt“, so TVS-Abteilungsleiter Matthias Flaig.