A+ R A-

Herren I: Vorbereitung Saison 15/16

  • 15 Sep

Knapp eine Woche vor Saisonbeginn wurde der Landesligist nochmals auf dem Transfermarkt aktiv.

Mit Dominik Vetter schließt sich den St. Georgenern kurzfristig ein Spieler an, welcher auf der Kreisposition und auf Rechtsaußen eingesetzt werden kann. Vetter, früher beim VfH Schwenningen aktiv, wechselt von der HSG Baar in den Schwarzwald. Zusätzlich kehrt mit Niklas Holzmann ein Eigengewächs in die Bergstadt zurück.

Holzmann wechselte vor 2 Jahren zur HSG Konstanz und spielte dort in der A-Jugend Bundesliga. Durch eine langwierige Verletzung verpasste er die komplette letzte Saison in der Reservemannschaft des Drittligisten. Holzmann wird vor allem den Rückraum, der durch die Ausfälle seine Brüder Jan und Lukas stark gebeutelt ist, verstärken.
„Wir freuen uns sehr, dass die beiden uns kurzfristig noch verstärken. Aufgrund unserer Verletztenliste tut das der Mannschaft gut und gibt den Trainern mehr Flexibilität“, so TVS-Abteilungsleiter Matthias Flaig.

Den letzten Feinschliff vor dem Rundenauftakt beim Aufsteiger SV Schopfheim (Samstag 19:30 Uhr) holten sich die St. Georgener am vergangenen Samstag beim Turnier des VfH Schwenningen, welches souverän gewonnen wurde. Zuversichtlich startet der TVS in eine schwierige Saison.

Denn nicht nur sportlich auch außerhalb der Spielfläche steht den Bergstädtern eine abenteuerliche, zumindest in der Hinrunde, Saison bevor.
Durch die Renovierung des Hallenbads ist die Tribüne der Roßberghalle bis voraussichtlich Ende Januar/Anfang Februar 2016 nicht nutzbar. Das ist für die St. Georgener ein herber Schlag, rechnete man doch nur mit Komplikationen während der Sommerferien. Ein regulärer Trainingsbetrieb ist frühstens Anfang Oktober wieder möglich.
„Wir wurden Mitte letzter Woche von der Stadt über die aktuelle Sachlage informiert. Nun gilt es schnellstmöglich Alternativen zu suchen. Die Spiele der Landesliga müssen wir, um unseren zahlreichen Zuschauern Platz bieten zu können, in anderen Hallen (Anfragen laufen in Villingen, Schwenningen, Triberg, Schramberg) austragen. Bei der Suche nach Ausweichmöglichkeiten bekommen wir volle Unterstützung von der Stadt, auch durch Bürgermeister Michael Rieger persönlich. Dennoch ist das für uns eine sehr aufwendige und auch kostspielige Situation. Nun gilt es die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, damit sich alle Mannschaften voll und ganz auf den Trainings- und Spielbetrieb konzentrieren können. Erste positive Rückmeldungen haben wir bereits aus Schramberg und Triberg erhalten. Es sieht gut aus, dass wir die Landesligaspiele dort unterbringen, jedoch hin und wieder auf Sonntag Nachmittag ausweichen müssen. Doch das sollte kein Problem sein, wichtig ist, dass wir eine Halle haben. Die Zusammenarbeit und Absprache mit den Handballern aus Schramberg und Triberg ist einfach super. Auch hier bekommen wir volle Unterstützung“, so Flaig.