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Vorbericht: TV St. Georgen – TV Sulz (Samstag 19:30 Uhr)

  • 26 Mär

Nach der unnötigen Derby-Niederlage in Wolfach, steht der TVS im anstehenden Heimspiel enorm unter Druck. Will man noch eine realistische Chance auf den Klassenerhalt wahren, muss gegen den Tabellensechsten unbedingt ein Sieg her. Kein einfaches Unterfangen, kamen die Bergstädter doch im Hinspiel mit 20:30 gehörig unter die Räder.

Die Gäste um Trainer Günter Sinz spielten lange Zeit an der Tabellenspitze mit und hatte bis vor einigen Wochen den zweiten Tabellenplatz inne, welcher zur den Relegationsspielen um den Aufstieg in die Südbadenliga berechtigt. Doch durch fünf Niederlagen, auch aufgrund von Verletzungssorgen, in der Rückrunde verlor Sulz den Kontakt zur Tabellenspitze und findet sich nun, mit fünf Zählern Rückstand auf Platz zwei, im breiten Tabellenmittelfeld wieder. Die Lahrer Vorstädter sind körperlich sehr robust und legen ihr Hauptaugenmerk auf eine aggressive Abwehr. So wird es für die St. Georgener, wie bereits am vergangenen Wochenende, reichlich Arbeit und Kraft kosten gegen diese Defensive anzukommen.

Doch der TVS lässt sich hiervon nicht beirren und konzentriert sich voll und ganz auf seine Stärken. Dass man auch gegen eine gute stehende Abwehr durch großen Kampfeswillen zum Erfolg kommen kann, bewiesen die Gastgeber im bisherigen Saisonverlauf bereits. Allerdings müssen die Bergstädter an ihrer Chancenauswertung arbeiten. Dies war mit ein Grund für die jüngste Niederlage.

 

Aber auch die eigene Abwehr muss wieder gut funktionieren. So legt das Trainergespann Jürgen Herr/ Sven Waßmer viel Wert auf die Defensivabteilung, ohne den Angriff zu vernachlässigen.

Trotz der sehr angespannten Tabellensituation sind die Gastgeber optimistisch, die wichtigen Punkte einzufahren. Unter der Woche wurde intensiv darauf hingearbeitet und die Abläufe und das Stellungsspiel nochmals trainiert. Hier wird Routinier Jonas Herrmann wieder eine tragende Rolle zukommen. Er soll im Angriff für Ruhe und Struktur sorgen und seine Nebenleute führen.

 

Die Gäste verfügen über einen starken Rückraum und haben mit Shooter Ralf Regenberg auf halb links sowie Mittelmann Dennis Faißt ihre wohl stärksten Akteure. Hinzu kommt mit Benjamin Wacker ein robuster Kreisläufer, der die TVS-Abwehr vor das ein oder andere Problem stellen könnte. In den letzten Spielen konnte auch der A-Jugendliche Jan Meinlschmidt immer wieder von sich reden machen.

 

„Wir stehen mit dem Rücken zur Wand und müssen voll auf Sieg spielen. Dabei dürfen wir aber nicht verkrampfen. Wichtig ist, dass die Mannschaft an sich glaubt, als Einheit auftritt und die volle Kampfbereitschaft und Leidenschaft an den Tag legt. Sollte diese Kombination passen, können wir dieses Spiel für uns entscheiden und das ersten von fünf Endspiel im Kampf um den Klassenerhalt positiv gestalten“, so so TVS-Abteilungsleiter Matthias Flaig.

 

Dabei baut der TVS ganz klar auf den Heimvorteil. Mit den eigenen Fans im Rücken wollen die St. Georgener den so wichtigen „Zweier“ einfahren. Bereits am vergangenen Wochenende sorgten zahlreiche Schlachtenbummler für „Heimspielatmosphäre“ in Wolfach.