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C-Jugend wbl. 1 gegen TV Ehingen

  • 27 Okt

Was macht man denn so an einem Samstagvormittag? Also wir spielten am vergangenen Samstag gegen Ehingen. Wir gewannen mit eindeutigen 15 Toren Unterschied.

An diesem Tag waren wir alle sehr motiviert und haben uns auf unser Spiel gefreut. Wir waren uns nicht sicher, wie wir Ehingen einschätzen sollten. Als wir ankamen hatten wir noch eine längere Pause, die wir nutzten um Stimmung in der Kabine zu machen, weil wir ziemlich früh losgefahren waren. Schon auf der Autofahrt hatten wir alle viel Spaß zusammen wie auch während dem Spiel. Spaß steht für uns an erster Stelle! Nachdem wir uns aufgewärmt hatten waren wir bereit zu spielen. Am Anfang des Spieles haben wir ein bisschen gebraucht um in den Spielfluss zu kommen. Wir passten uns dem schwachen Gegner an und somit sind wir auch nicht viel gelaufen. Unser hauptsächliches Problem in Spielen. Nach einiger Zeit nahm unsere Trainerin eine Auszeit denn sie konnte diesem katastrophalen Spiel nicht mehr lange zu schauen. Bälle flogen ins Aus oder in die Hände der Gegner und zudem warfen wir auch den Torwart an, anstatt in die Ecken zu werfen. Sie spornte uns dazu an, uns mehr zu bewegen und die Bälle zu fangen. Die Nerven unserer beiden Trainerinnen lagen blank denn es war einfach eine sehr chaotische Halbzeit. Uns fehlte die geforderte Konzentration um auf dem Spielfeld gut dazustehen.

Nicht zufrieden mit der ersten Halbzeit zeigte sich dann unsere Trainerin: “Ich weiß, der Boden ist sehr rutschig und ihr habt Angst euch zu verletzen, aber das sollte euch trotzdem nicht daran hindern die Bälle zu fangen und auf das Tor zu gehen“ so die Worte unserer Trainerin Sabine Fehrenbach in der Halbzeit. Sie sprach unsere Fehler an und versuchte diese zu bekämpfen indem sie uns erklärte was wir besser machen müssen. Trotz dem eindeutigen 12:4 Stand konnten die Ehinger noch alles drehen wenn sie wollten, deswegen nahmen wir uns vor noch mal richtig Gas zu geben um ein zufriedenstellendes Ergebnis zu erlangen was uns dann letztendlich gelang.

Mit frischer Motivation standen wir wieder auf dem Spielfeld und wollten unser Ding durchziehen. Wir versuchten uns zusammen zu reisen was dann auch gut funktionierte und zum Torerfolg führte .Wir bauten unseren Vorsprung weiter aus und blieben in der Abwehr und auch im Angriff konstant. Zudem übten wir Druck auf unsere Gegner aus, sodass wir schnell mit vielen Toren vorne lagen. In der zweiten Halbzeit spielten wir konzentriert und entschlossen und wir wollten unbedingt das Spiel gewinnen. Der große Wille war da, unbedingt die zwei Punkte mit nach Hause bringen zu müssen und das zeigten wir auch auf dem Platz. Trainerin Sabine Fehrenbach sagte „Es müssen sich alle aufs Tor trauen und alle kämpfen“. Besonders freute sich die Mannschaft über das Tor von Maxi Schondelmeier die durch einen Tempogegenstoß ein geniales Tor erzielte, das war der Höhepunkt des Spiels! Trotz der wenigen Zuschauer wurden wir tatkräftig angefeuert und es war Stimmung angesagt sowohl auf der Tribüne als auch auf der Bank. Unsere Trainerin hatte eine Auseinandersetzung mit dem gegnerischen Trainer denn das Spiel verlief nicht ganz so ruhig. Der gegnerische Trainer war mit unserer Spielweise nicht zufrieden und er ärgerte sich auch des Öfteren über uns. Das brachte unsere Trainerin in Rage, denn sie war überzeugt davon, dass wir kein unfaires Spiel spielten sondern einfach nur unser Ding durchzogen. Trotz der Höhen und Tiefen und den vielen Emotionen, gewannen wir mit einem ordentlichen Ergebnis, dass trotz unserer Anstrengung noch weiter ausbaufähig gewesen wäre. Mit tollen Aktionen waren wir auch am Ende des Spiels mit unserer Torhüterin Lena Sum sehr zufrieden, die einen super Job machte. Die Würfe aufs Tor wehrte sie hervorragend ab und wollte damit die unglücklichen Treffer in der ersten Halbzeit wieder gut machen. Stolz und sehr froh gingen wir dann vom Spielfeld und freuten uns über den Sieg den wir letztendlich mit einem klaren Endstand erreichten (24:9).

Wie hier und im vorherigen Spiel sind wir nun super motiviert die nächsten Spiele genau so kämpferisch und entschlossen anzugehen. Wir merkten nach den zwei gewonnenen Spielen schnell, dass sich kämpfen auszahlt und wir somit mit einem besseren Gefühl und noch mehr Spaß an der Sache vom Spielfeld kommen und wir auch einige Lobe von unseren Trainerinnen und treuen Zuschauern zu hören bekommen werden.

 

Gespielt haben: Lena Sum, Anne Assfalg (4), Maxi Schondelmeier (1), Ronja Ahn (7), Leonie Boner (2), Laura Walter (2), Viktoria Schmidt (2), Zehra Ogurlu (1), Johanna Wild (2), Tomke De Souza (1) und Laura Broghammer (2)

 

 

 

Geschrieben von: Anne Assfalg und Laura Broghammer