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C-Jugend wbl: Deprimierender Besuch beim HSG Freiburg

  • 12 Okt

Eine bittere und am Ende viel zu hohe Niederlage muss die SG Schramberg/ St. Georgen zu Gast bei der HSG Freiburg hinnehmen.

 

Ich bin hoch motiviert das Spiel heute zu gewinnen“; „Da muss heute ein Sieg drin sein!“

Diese Motivation dauerte, wie sich wohl oder übel herausstellte doch nicht so lange an. In den ersten 5 Minuten war die Motivation noch da, dass merkte man gleich am ersten Tor das nach wenigen Sekunden von unseren Mädels geworfen wurde. Doch leider stimmte hier der Spruch: Wer das erste Tor wirft verliert. Die Hoffnung dieses Spiel zu gewinnen wurde schon in den frühen Minuten aufgegeben. Das Thema der Mannschaft war jetzt nicht mehr: Wir wollen das spiel gewinnen und hier muss heute ein Sieg drin sein, sondern das Thema war nun: Ach bringt doch eh nichts mehr, kämpfen lohnt sich nicht wir haben doch eh schon verloren. Trainerin Sabine Fehrenbach stand am Spielfeldrand und versuchte ihren Spielerinnen klar zu machen, dass man den Kopf jetzt nicht hängen lassen darf sondern jetzt erst recht anfangen muss zu kämpfen und alles zu geben. Teilweise funktionierte das einige Minuten doch dann ging entweder die Kraft aus oder jeder hatte einige kleine Verletzungen. Kleine Fehler nutzten unsere flinken Gegner und erzielten somit einige Tore.

In der Halbzeit sprach Sabine Fehrenbach sofort den stockenden Spielfluss im Angriff an: „Mädels wir müssen alle mehr laufen sonst kommen wir nicht aufs Tor!“ Zudem sprach sie auch die Fehler in der Abwehr an: „Ihr müsst in der Abwehr reden und rechtzeitig an euren Gegner ran und nicht zusehen wie der an euch vorbeiläuft“. Die Mädchen versuchten sich das zu Herzen zu nehmen aber das klappte leider nicht.

Im zweiten Durchgang wurden die hängenden Köpfe vorerst in der Kabine gelassen doch diese tauchten dann doch schnell wieder auf. Die Verzweiflung war groß. Wem soll ich spielen? Kann ich mal raus? Haben wir überhaupt noch eine Chance das Spiel in die Hand zu nehmen und zu gewinnen? Das war ein großer Teil der Fragen die während dem Spiel einigen Spielerinnen durch den Kopf gingen. Die Partie kippte immer weiter zu Ungunsten unserer Mädels. Trotz der guten Tormöglichkeiten unserer Mädels sah es dann doch nicht so prickelnd aus. Der Ansatz zu guten Aktionen war da, doch es reichte nicht um erfolgreich zu sein und das Spiel umzudrehen und zu gewinnen. Die Kondition lies nach und es wurde noch weniger im Angriff gelaufen so endete das spiel dann leider mit 27:13.

Es war das erste Rundenspiel der SG Schramberg/St. Georgen und die Mädels nahmen sich jetzt vor das Spiel zu vergessen und weiter zu machen. Sie wollen nun miteinander und füreinander kämpfen. Da einige verhindert waren und nicht zum Spiel mitkommen konnten, sagten sich die Mädels: „Wenn dann alle wieder an Bord sind, dann wird alles besser und wir werden uns einen Sieg erkämpfen“. Dies können die Mädels gleich am kommenden Samstag beim Spiel gegen die JSG Hegau zeigen und werden hoffentlich auch einen Sieg raus holen.

Gespielt haben: Lena Sum, Lara Brandenburg, Laura Broghammer, Leonie Boner, Anne Assfalg, Tomke De Souza, Laura Walter, Zehra Ogurlu, Johanna Wild, Vanessa Kemmerle, Maxi Schondelmaier, Laura Walter,

Geschrieben von Laura Broghammer