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C-weiblich: Nichts für uns zu holen am Bodensee

  • 18 Mär

Zwei Spiele am Wochenende am Bodensee wollen geplant sein,was bei Frauen ja kein Problem ist!Da wir über die Landesgrenze hinaus bekannt sind und gute Connections haben, war es leicht für eine Nacht in Konstanz in der Schänzlehalle Asyl zu bekommen. Das Abendprogramm gestaltete die 2.Bundesligamannschaft Damen vom SV Allensbach, die in eigener Halle gegen Borussia Dortmund antrat.

Nach Anfrage um Karten wurden die Mädchen und die beiden Trainerinnen vom SV eingeladen. Hier noch Mal ein ganz dickes Dankeschön an Christian Heinstadt, der das in die Wege geleitet hat und uns später aus einer Panne heraus helfen sollte.

Doch nun von vorne: Klar war,dass das Spiel gegen Mimmenhausen gewonnen werden muss, wenn man die direkte Qualifikation für nächste Runde schaffen will. Bei gut aufgelegten Mädchen und passendem Drumherum eine lösbare Aufgabe. Nicht so an diesem Tag. Die Mädchen waren nervös ,machten technische Fehler und spielten mit Halbgas. Das Schirigespann kam aus Allensbach, was wie bekannt ,ebenso am Bodensee liegt wie Mimmenhausen. Kurz und knapp: die Mädchen waren nicht gut aufgelegt und das Drumherum auch nicht ganz passend. Es geschah was nicht geschehen hätte sollen, wir verließen nach einem Endstand von 29:31 den Platz als Verlierer. Vor dem Spiel ist nach dem Spiel oder andersherum. Die Laune der Mädchen besserte sich erstaunlich schnell und sie freuten sich auf unseren Einzug in die Schänzlehalle. Erst mal chillen und dann Pizza essen in der Halle.

Danach fuhren wir nach Allensbach zum Spiel der 2.Bundesliga . Das war ein echtes Highlight..Vor dem Spiel wurden die Mädchen der SG Schramberg / St.Georgen persönlich durch den Hallensprecher begrüßt, was natürlich für lautes Hallo sorgte.

Das Spiel gestaltete sich von Anfang bis Ende spannend. Wir waren alle begeistert und hatten genug Motivation mit auf den Weg bekommen, für das, am nächsten Tag anstehende, eigene Spiel gegen die Allensbacher Mädchen.

Zurück in der Halle wurde die Parole ausgegeben, dass ab elf Uhr absolute Ruhe zu herrschen hätte. Nach einer wirklich ruhigen Nacht, räumten wir die Halle und begaben uns zum Frühstück zu McDonalds, um danach, nach einem Spaziergang in Allensbach endlich zum Spiel anzutreten.

Da kam das große Erwachen. „Du Conny, wo sind die Trikots?“ „Ich Trikots?, ne du doch.“ Wie auch immer, die Trikots blieben unauffindbar. Da war es Christian Heinstadt aus Allensbach der uns rettete und uns aus seinem Fundus im Keller einen Satz Trikots auslieh.Jetzt endlich konnte das Spiel angepfiffen werden und mit dem Hintergedanken, schlimmer als am Vortag gehts nimmer, starteten wir.Wir legten gleich mal mit zwei Toren vor und schienen gut drauf zu sein.Beim 4:4 waren wir dann allerdings zum letzten Mal auf Augenhöhe und dann folgte der totale Filmriss. Es lief absolut überhaupt gar nichts mehr. Abspielfehler, vergebene Torchancen und Schwäche in der Deckung. Das Desaster nahm unaufhaltsam seinen Lauf. Mit einem Halbzeitstand von 10.21 verließen wir den Platz. Auch die zweite Halbzeit brachte keine Besserung mehr. Die Mannschaft wirkte lustlos, frustriert und war viel zu langsam. Die Höhepunkte setzte Lea Schr., die im Tor einige Bälle hielt,die das Ergebnis hätten noch schlimmer werden lassen. Gina G. die am Kreis in der Deckung toll arbeitete und zwei Treffer landete und Selina S. ,die auf der Außenposition kämpfte und einen Ball im Tor versenkte. Sie war so motiviert, dass sie dem Gegner Sekunden vor Abpfiff, am Anspielpunkt, beim Anspiel des Gegners, regelwiedrig in den Weg lief .

Gelernt haben wir :“Schlimmer geht doch immer.“ .Am besten haken wir das Debakel ganz schnell ab, konzentrieren uns auf die nächsten Spiele und punkten dann hoffentlich wieder.

Es spielten: Lea Schranzhofer( Tor ),Johanna King (Tor), Lara Brandenburg (Tor ),Vivien Abelmann, Selina Jauch, Gina Wöhr, Madita Holzmann, Alisa Häffner, Larissa Gökoglu, Gina Gentner, Selina Smajic, Lea Schwarz, Ronja Ahn, Anne Aßfalg

Conny