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C1m mit Revanche gegen Meissenheim/Nonnenweier

  • 05 Dez

Nach dem die C1 zuletzt im Heimspiel gegen die SG Meissenheim/Nonnenweier eine schmerzhafte und am Ende auch noch unnötig hohe Niederlage einstecken musste, traf man erneut auf die SG antreten. Unter der Woche herrschte bereits ein reges Treiben, wollte die SG das Spiel doch unbedingt verlegen und aufgrund von Spielermangel und fehlenden Ausweichterminen donnerstags spielen. Das Ende vom Lied war jedoch, dass der Verlegungsantrag zu spät beim Staffelleiter einging und letztendlich 13 Spieler der SG am Samstag auf dem Spielberichtsbogen standen.

 

Im Gegensatz zum Hinspiel kehrte mit Marcel Bertol der angestammte Torhüter zurück ins Gehäuse. Die Schwarzwälder waren top-motiviert und wollten unbedingt an ihre Chance glauben, die Partie vielleicht sogar mit 6 Toren gewinnen zu können um den direkten Vergleich gegen die punktgleiche SG zu gewinnen. Vielleicht war genau das der Grund weshalb die JSG in den ersten 15 Minuten des Spiels völlig von der Rolle war. In der Abwehr zu zaghaft und vorne schlichtweg zu nervös. Entweder die Pässe kamen nicht an oder man scheiterte trotz aussichtsreicher Wurfpositionen am gegnerischen Schlussmann. Nach einer Auszeit und dem zwischenzeitlichen 4:11 Rückständ fanden die Schwarzwälder nun endlich ins Spiel. Man beschäftigte sich zu Beginn schlicht weg zu viel mit sich, dem Gegner und dem Schiedsrichter, statt sich diszipliniert auf die wesentlichen Dinge, das Handballspielen zu konzentrieren. Bis zur Halbzeit verkürzte der Landesliganachwuchs immerhin auf 10:13. Man war zurück im Spiel.

Der Start in Halbzeit zwei gehörte jedoch wieder den Gastgebern, welche ihre Führung wieder auf 15:20 hoch schraubten. Doch die JSG blieb dran. Beim 20:24 zehn Minute vor Ende schien es jedoch als könnten die Ortenauer das Ergebnis nach Hause fahren. Dann aber kam die Zeit und der unglaubliche Kampfgeist der Schwarzwälder zum Tragen. Mit einer kämpferischen und aggressiven Abwehr münzte man die Ballgewinne konsequent in Tore um. Nun hatte man den gegnerischen Ausnahmespieler Dustin Ammel auch immer besser im Griff. Die SG kam ins schwimmen, war jedoch immerhin so clever das Tempo zu verschleppen, sodass die JSG ihnen den Vorteil im direkten Vergleich nicht mehr streitig machen konnte. Am Ende hieß es 28:30 für die JSG Schramberg/St.Georgen.

Nach dem Spiel war die Freude etwas verhalten, hatte man es doch leider nicht geschafft den direkten Vergleich auf seine Seite zu bringen. Durch den Sieg wahrt die JSG jedoch weiterhin ihre Chance auf den Einzug ins Final Four, wenn dies auch gleich mehrere glückliche Umstände fordert. Punkt eins wird sein, dass man alle weiteren Spiele gewinnt ohne sich Ausrutscher gegen vermeindlich schwächere Gegner zu leisten, alleine dies ist schon schwer genug. Punkt zwei, man muss auf einen Ausrutscher der Meissenheimer hoffen, ein Unentschieden würde dazu schon reichen. Punkt drei und damit auch der am wenigstens wahrscheinliche Umstand, man schlägt zu Hause den übermächtigen TuS Helmlingen. Zusammenfassend trotzdem ein verdienter Sieg, wenn auch die schwache Anfangsphase noch nicht so ganz zu erklären ist. Oder man muss sich im Nachhinein über die unnötig hohe Hinspielniederlage ärgern.

Kommenden Samstag reist der JSG Tross dann zum einzigen noch unbekannten Gegner der SG Muggensturm/Kuppenheim. Bereits hier ist ein Sieg, trotz weiter Anreise Pflicht. Der aktuelle Vorsprung von sechs Punkten Abstand auf Rang vier soll bestehen bleiben. Dort rangieren nun übrigens die Jungs vom Nachbarverein mittlerer Schwarzwald. Es zeigt sich also wieder einmal deutlich, dass im Schwarzwald gute Jugendarbeit geleistet wird und man definitiv in der Lage ist auch die Südbadenliga ordentlich aufzumischen.

Maximilian Bantle 2, Tim Allgaier, Luca Schreiner, Bastian Oesterle 6, Til Heß, Erik Groh 1, Birk Räuber, Marcel Bertol, Marvin Böhlefeld 12/3, Luca Sergio, Jonas Hüther 9