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B-Jugend wbl: Letztes Rundenspiel ohne Gegnerinnen

  • 21 Mär

Es hätte das letzte Heimspiel gegen die Mädchen aus Kappelwindeck/Steinbach werden sollen.Wir waren die einzigen, die an diesem Sonntag die Kreissporthalle nutzten und mussten deshalb schon früh da sein, um aufzubauen, die Geräte zu richten, die Kaffeemaschine zu starten und die Kuchen aufzuschneiden.Tja und dann begannen wir zu warten, zu warten und zu warten.

 

Der Schiri hatte genauso wenig Info wie wir und begann deshalb auch zu warten ,zu warten und zu warten.

Wer nicht kam waren die Gegnerinnen. Da davon ausgegangen werden kann, dass auch in diesem Verein mehr wie ein Trainer am Start ist, kann es nicht an Trainermangel gelegen haben. Lag es etwa am Final Four der C-Jugend? Oder ? Oder? Oder? Wie dem auch sei,es sollte im Zeitalter von Computer und Handy wohl möglich sein abzusagen. Schade eigentlich!!!!!

Um nun nicht völlig umsonst den ganzen Act betrieben zu haben, entschlossen sich unsere Eltern ganz spontan die Gegnerinnen zu ersetzen. Schnell wurden Sporthosen, Schuhe und sonstige Accesoires zusammengesucht und zehn Erwachsene in Sportkleidung gepackt. Um uns Erwachsene nicht an den Rand des Möglichen zu treiben, wurden zweimal zehn Minuten vereinbart. Für die Eltern die sonst immer nur auf der Zuschauerbank agieren und großteils noch nie selbst gespielt hatten, war das eine ernste Herausforderung. Aber alle waren hochmotiviert, lernten was Angriff und Deckung bedeutet und wie man möglichst ohne Einlieferung ins Sauerstoffzelt zehn Minuten überlebt. Und glaubt's oder glaubt's nicht, die Erwachsenen gewannen die ersten zehn Minuten mit einem Tor. So beflügelt und schon selbstbewusster, wurde die nächste Runde eingeläutet.Wir hatten schon so viel gelernt, dass wir jetzt auch bereit waren, wegen eines groben Fouls zwei Minuten einzufahren. Die hatten wir uns aber echt schwer erarbeitet. Das mit der Kondition funktionierte mittlerweile allerdings nicht mehr so gut und so konnten die Mädels uns immer öfter etwas schlecht dastehen lassen. Oder schafften wir das gar ganz allein?

Vier Tore lagen wir am Ende hinten, was wir so nicht stehen lassen wollten. Also forderten wir nochmal zehn Minuten. Wenn die Augen größer sind als die Lunge …..

Noch immer locker und flockig spielten die Mädchen auf und stellten immer wieder jemanden anderen ins Tor. Auch wir waren noch locker, flockig dabei. Allerdings nur noch beim Auswechseln. Wer hätte gedacht,dass man sich auf eine Runde sitzen auf der Bank so freuen kann. Trotzdem gaben wir alles, was in Relation zu den Mädchen allerdings wesentlich weniger war. Aber jeder wie er kann!

Zum Schluss verloren wir mit neun oder vielleicht auch zehn Toren. Wie wir morgen unseren Alltag bewältigen oder ob man irgendwo elektrische Rollstühle mieten kann, wissen wir nicht. Sicher ist, dass wir alle schrecklichen Muskelkater haben werden. Auch an Stellen, von denen wir gar nicht wussten, dass es dort Muskeln gibt.

Aber: eine Revanche ist sicher!!!( wenn wir uns wieder bewegen können).

 

Es spielten: Lena Sum, Lara Brandenburg, Anne Aßfalg, Ronja Ahn, Leonie Bonert, Vivien Abelmann, Madita Holzmann, Larissa Gökoglu, Alisa Häffner, Gina Gentner, Selina Smajic und Selina Jauch

 

Es spielten: Sead und Swetlana Smajic, Anja und Michael Häffner, Walter Gentner, Ronny Brandenburg,

Anna Broghammer,Conny Holzmann, Celine Gökoglu undSabine Fehrenbach

Unsere Trainerin : Laura Broghammer

 

Conny