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B-Jugend wbl: Krimi schon vor dem Abendprogramm

  • 14 Mär

An diesem Samstag mussten unsere Mädchen auswärts gegen die Handball Löwen Heitersheim antreten. Dieses Spiel, gegen die Tabellenletzten, wollten, konnten und sollten wir nicht verlieren. Obwohl wir ohne unsere Spielerin halbrechts, die einen anderen Termin hatte, antreten und sie ersetzen mussten, sollte es trotzdem machbar sein.

Dementsprechend sicher starteten wir in die Partie und lagen in der fünften Minute schon mit 0:5 vorne.“Was sollte denn da noch schief gehen?“, mögen sich da einige gefragt haben. Eine absolut sichere Sache! Von wegen!!!

Wir ließen leicht in der Deckung nach, was unter normalen Umständen auch kein Problem darstellte. Doch dann:

 

Bei der Spielzeit 12:53 sah unsere Spielerin auf halb links, nach einem verunglückten Siebenmeterwurf, der den Schiris tatsächlich keine andere Alternative ließ, direkt rot. Dies brachte nicht nur sie , sondern die gesamten Mädchen erst Einmal völlig aus der Fassung. Die Gegnerinnen nutzen diese Phase um auf 8:8 heranzukommen.

 

Jetzt wurde es ernsthaft eng für uns. Bis zur Halbzeit schafften wir es gerade so, mit einem Tor Führung (11:12) in die Pause zu gehen. Hier sprachen sich die Mädchen ganz klar aus: „Das wollen wir nicht verlieren. Los, jetzt kämpfen wir erst recht.“

 

Dies brachten sie nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit dann auch direkt aufs Feld. Tor um Tor zogen sie jetzt davon und ließen den Gegnerinnen keine Chance ihrerseits Tore zu erzielen. Dies lag nicht zuletzt an einer super Torwartleistung. Wir spielten konsequent mit Tempo und gaben in der Deckung nicht nach und eroberten so einen Ball um den anderen.

 

Leicht unruhig wurden wir auf der Bank, als unsere Mitte in der dreißigsten Minute schon die zweite Zweiminutenstrafe einfuhr. Ob sie das Spiel nun auch noch vorzeitig beenden würde oder sich über die verbleibenden 20 Minuten retten könnte, war die große Preisfrage. Hier sei vorweggenommen, dass sie auf dem Feld überlebte.

 

Wir kämpften unerbittlich weiter und gestatteten den Gegnerinnen erst in der 43.Minute ihr erstes und einziges Tor in der zweiten Halbzeit. Mit 10 Toren Vorsprung und einem Stand von 12:22 beendeten wir unseren persönlichen Krimi.

 

Es spielten: Lea Schranzhofer, Vivien Abelmann, Zehra Ogurlu, Madita Holzmann, Selina Smajic, Ronja Ahn, Gina Gentner, Anne Aßfalg, Laura Broghammer, Selina Jauch, Lena Sum und Larissa Gökoglu

 

Conny