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A-Jugend ärgert Tabellenführer

  • 02 Apr

Am 30. März bestritten wir unser vorletztes Spiel gegen den bis dahin ungeschlagenen Tabellenführer JSG Friesenheim/ Schuttern/ Schutterzell. Motiviert, die Sensation zu schaffen und gewillt, bessere Leistung als in den zuvor teilweise wenig überzeugenden Spielen zu zeigen, gingen wir ins Spiel.

Dadurch, dass wir das erste Spiel in Schuttern nur knapp verloren, jedoch im zweiten Spiel (beide auswärts) teilweise regelrecht auseinander genommen wurden, wollten wir zeigen, dass wir es besser können.

Der Beginn der Partie war vielversprechend, wir konnten über die ganze Zeit hinweg mit unserem Gegner mithalten. Den Hauptakteur der Gegner hatten wir teilweise gut unter Kontrolle, jedoch wurden wir hin und wieder von Schlagwürfen aus dem Rückraum überrascht, wodurch wir uns anfangs nicht absetzten konnten. Auch teilweise weggeworfene Gegenstoßpässe waren ein Grund für die Ausgeglichenheit. Meist war die JSG mit ein bis zwei Toren in Führung. Gegen Ende der ersten Halbzeit jedoch nutzten wir unsere Chancen und konnten so mit 13:12 in Führung gehen.

 

In der Halbzeit motivierten uns unsere Trainer Gerd und Sigmund weiter und zeigten uns noch teilweise vorhandene Unstimmigkeiten auf. Wir nahmen uns vor, nicht wie in den letzten Spielen nach der Halbzeit einzubrechen und gingen mit dem Gedanken in die zweite Halbzeit, heute dem Tabellenführer die ersten zwei Minuspunkte mit auf den Heimweg zu geben.

 

In der zweiten Hälfte knüpften wir dort an, wo wir aufgehört hatten. Wir standen in der Abwehr gut, redeten viel und halfen einander. Dadurch konnten wir einige Tempogegenstöße herausspielen, welche wir konsequent nutzten. Durch gut gespielte Angriffe und einen an diesem Tag gut aufgelegten Jannik als Rückhalt im Tor konnten wir uns bis zur ca. 50. Minute einen 6-Tore-Vorsprung herausspielen (26:20). Nun stellte der Erstplatzierte jedoch auf teilweise Manndeckung unseres Rückraumes um, mit der Absicht, das Spiel so doch noch drehen zu können. Anfangs konnten wir immer noch einfach Tore über Abräumen auf die Außenpositionen erzielen oder kamen über den Rückraum zu einfachen Treffern. Doch auf einmal wurden mehrmals hintereinander Pässe vom vorgezogenen Abwehrspieler aus Schuttern abgefangen, wodurch sich der Vorsprung auf nur noch zwei Tore verkürzte (von 27:21 auf 28:26). Nun war der Ausgang der Begegnung wieder völlig offen und wir mussten um die zwei Punkte bangen. Die Trainer Gerd und Sigmund zogen in dieser Phase, zwei Minuten vor Schluss, mittels einer Auszeit die Notbremse. Sie forderten uns auf, wieder ruhig zu agieren und wenn möglich durch Freiwürfe Zeit zu gewinnen. Jedoch klappte dies nicht komplett, wodurch wir noch einen Treffer einstecken mussten und nun 30 Sekunden vor Schluss, beim Stand von 28:27, unseren Kasten verteidigen mussten. Doch wir schafften es, einen Freiwurf herauszuholen, welcher vom Gegner nicht mehr direkt verwandelt werden konnte. Die Sensation war geschafft und die Freude nach dem Abpfiff bei Spielern und Trainern riesig.

 

Jungs, auch wenn wir uns das Final-4 selber verspielt haben mit den Partien, in denen der Sieg mehr als drin gewesen wäre, gegen Friesenheim haben wir gezeigt, dass wir's doch noch können. Jetzt zeigen wir im letzten Spiel gegen Offenburg nochmal, was wir drauf haben und dann können wir auch die Quali für die Südbadenliga nächste Saison schaffen. Wenn wir mehr Konstanz in unser Spiel bringen, dann können wir da auch mithalten ;)

 

Es spielten für den TVS: Jannik K. (Tor), Theo A. (4), Kilian K. (5), Marlon P., Julian H., Mario M. (5)., Florian K. (2), Max K. (7), Fabian O., Tim W., Andreas M., Yannik A. (5/3)

 

Yannik Abelmann