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Vorbereitungsturnier TV St. Georgen I

  • 07 Jan

Den Bergstädtern stehen schwere Zeiten bevor. Im Januar gibt es für den momentan abstiegsbedrohten Landesligisten insgesamt vier „Endspiele“.

Unter diesen Umständen bat Trainer Werner Heidig seine Mannen über die Weihnachtspause zumindest zu je einer Trainingseinheit pro Woche. Den Abschluß machte die Teilnahme am Dreikönigs-Turnier des SV Hause. bei Rottweil.

 

Trotz der Ausfälle einiger Leistungsträger zeigten die St. Georgener in den drei Begegnun

gen, über eine verkürzte Spielzeit von 2x15 Minuten, ansprechende Leistungen.
Im ersten Spiel konnte der Gastgeber klar mit 22:10 geschlagen werden. Spannender war es im Spiel gegen die SG Schenkenzell/Schiltach. Doch am Ende behielt der TVS auch hier mit 16:13 die Oberhand. Gegen den TV Talheim ging es schließlich um den Turniersieg. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase setzten sich die St. Georgener im zweiten Durchgang durch und gewannen am Ende verdient mit 18:10.

Heidig war mit den gezeigten Leistungen zufrieden: „Wir haben in jedem Spiel eine ansprechende Leistung gezeigt. Die Abwehr stand gut, ließ nur wenig Gegentore zu. Im Angriff haben wir geduldig unsere Chancen herausgespielt und diese konsequent verwertet“.

Für die Bergstädter beginnt die Rückrunde mit den beiden Heim-Nachholspielen gegen die direkten Konkurrenten Brombach (14.01.) und Ringsheim (17.01.).
Hier wollen sich die St. Georgener mit zwei Siegen im Tabellenmittelfeld festsetzen.

„Der Januar wird ein wichtiger Monat für uns. Es sind insgesamt vier Spiele, und alle gegen direkte Tabellennachbarn. Wenn wir die Leistung und das Selbstvertrauen aus dem Turnier in Hausen mitnehmen, werden wir die nötigen Punkte holen“, so Heidig.

Zusätzlich plant sich noch eine kurzfristige Verstärkung für die Begegnungen im Januar an: Julian Wengenmayr ist von seinem Auslandsaufenthalt zurück und will dem TVS in diesen vier Begegnungen helfen.
„Julian hat signalisiert, dass er Lust auf Handball hat und uns in dieser schwierigen Situation helfen will. Er wird bis Ende Januar zur Verfügung stehen, ehe es ihn beruflich wieder in die Ferne zieht“, so Abteilungsleiter Matthias Flaig.